Nach Großalarm: Erstes Obduktionsergebnis und keine Entwarnung

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ZWEIBRÜCKEN. Nachdem die Polizei am Donnerstag einen 58-jährigen Mann tot seiner Wohnung in Zweibrücken aufgefunden hatte (wir berichteten), gibt es nun neue Erkenntnisse über die Todesumstände und über die gesuchten Giftschlangen.

Nach Obduzierung der Leiche am Freitag erklärte die Staatsanwaltschaft Zweibrücken gestern, dass der Mann nicht an einem Schlangenbiss oder einer anderen Fremdeinwirkung verstorben sei.

Vielmehr habe der Mann verschiedene Vorerkrankungen gehabt, so dass man bisher von einer natürlichen Todesursache ausginge.

Weiterhin berichtete ein Experte, dass es sich bei den Schlangen in der Wohnung nicht wie zunächst angenommen um Lanzenottern, sondern um Schlangen der Art „Buschvipern“ handele.

Diese Schlangenart sei zwar ebenfalls giftig, aber nicht ganz so gefährlich in ihrem Gift wie die vorher angenommenem Lanzenottern.

Die Polizei suche immer noch nach den vermissten Giftschlangen, da über den Verbleib und die Anzahl von Giftschlangen noch keine weiteren Erkenntnisse vorliegen würden. Es würde immer noch vor deren Auftreten gewarnt.

Buschvipern werden ca. 80 cm lang, und stammen aus Afrika. Der typische Lebensraum der Buschviper ist in Bäumen, so dass hier besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit notwendig sei.

Die Polizei bittet die Bevölkerung bei der Sichtung eines Reptils Vorsicht walten zu lassen und sofort den Notruf 110 anzurufen.

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