Flucht ohne Grenzen

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Bildquelle: Universität Trier

TRIER. Quoten, Zäune, Grenzkontrollen – die Länder der europäischen Union reagieren verschieden auf den anhaltenden Flüchtlingsstrom. Mühsam ringt die Politik um eine europäische Lösung. Derweil suchen sich die Flüchtlinge neue Wege nach Europa. Genauso wie Migration und Flucht keine Grenzen kennen, will auch die Wissenschaft bei diesem Thema Grenzen überwinden.

Die Universität der Großregion (UniGR) lädt daher erstmals zu einer Vortragsreihe an allen Partneruniversitäten. Dabei möchte die UniGR von der kulturellen Vielfalt der Grenzregion profitieren und unterschiedliche Sichtweisen auf Flucht und Migration beleuchten. Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Disziplinen wie Geschichte, Soziologie, Rechtswissenschaften oder Geographie werden aus unterschiedlichen Blickwinkeln an das Thema herangehen. Die Vorträge richten sich an ein breites Publikum. Wer nicht vor Ort sein kann, kann die Vorträge live im Internet verfolgen.

Zum Auftakt am Dienstag, den 19. April spricht Professorin Birte Nienaber auf dem Campus Belval der Universität Luxemburg über die Rolle der Flüchtlingsforschung. Weitere Vorträge an den Universitäten Lüttich, Lothringen, Kaiserslautern und Saarland beschäftigen sich mit Muslimen in Belgien, der Großregion als Einwanderungsregion, den finanziellen Auswirkungen der Migration und mit der Flucht von Frauen. Zum Abschluss der Reihe widmet sich Professor Johannes Kopp am 31. Mai an der Universität Trier der Flüchtlingsthematik aus sozialwissenschaftlicher Sicht.

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