Trier: „Unbegreiflich: Ich hoffe“ – Heilig-Rock-Tage enden

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Foto: Bischöfliches Generalvikariat Trier

TRIER – Mit der Vesper, dem Abendgebet der Kirche, sind am 26. April die Heilig-Rock-Tage 2026 zu Ende gegangen.

Sie standen unter dem Leitwort „Unbegreiflich – Ich hoffe“. Bischof Dr. Stephan Ackermann sagte in der Predigt, mithilfe des Leitworts sei in den zehn Tages des Bistumsfestes die Hoffnung “gedanklich gewendet, besungen, gefeiert, meditiert, geteilt und um sie gebetet” worden. “

Die Heilig-Rock-Tage haben dazu beigetragen, der Hoffnung mehr Raum zu geben – dem, was uns für unser Leben trägt”, resümierte er. “Christliche Hoffnung ist die Kraft, die sich in Tod und Auferstehung Jesu bewährt hat; sie hat den Härtetest menschlichen Lebens bereits bestanden.”

Die Vesper wurde musikalisch gestaltet von den Chören der Dommusik und den Trierer Dombläsern unter der Leitung von Domkapellmeister Thomas Kiefer sowie Ulrich Krupp an der Chororgel und Marcel Eliasch an der Hauptorgel.

„Hoffnung aus der Botschaft des Glaubens“

In seinem Rückblick (als Video unter https://youtu.be/gxwkx5UcbaE abrufbar) auf die Tage sprach Bischof Ackermann davon, dass es ein Anliegen der Heilig-Rock-Tage gewesen sei, die Botschaft der Hoffnung zu vermitteln. Das Bistumsfest sei kein oberflächliches Entertainment, „sondern es geht um die Hoffnung aus der Botschaft des Glaubens“. Ein weiteres Anliegen sei es, „Menschen, die sich im Raum der Kirche engagieren“, zu stärken. Der Bischof nannte die vielen verschiedenen Zielgruppen und Menschen aller Generationen. In dem „unglaublich bunten Reigen von Angeboten“ habe es dieses Jahr auch „ruhigere Formate“ gegeben wie die Kunstinstallation der Fachstelle Prävention gegen sexualisierte Gewalt und der Diözesanstelle Weltkirche oder die Gesprächsangebote von Lebensberatungsstellen, TelefonSeelsorge und Fachstelle Prävention oder der Fachgruppe geistliche Begleitung. „Feiernd, festlich und nachdenklich“ beschrieb Ackermann das Profil der Heilig-Rock-Tage. Er bedankte sich bei „denen, ohne die all das nicht möglich wäre“ und nannte stellvertretend für die vielen Veranstalter die Abteilungen der Bereiche „Seelsorge und Kirchenentwicklung“ und „Kinder, Jugend und Bildung“ im Bischöflichen Generalvikariat, die musikalisch Aktiven und „all die, auf die wir zählen können – das macht mich dankbar“. Er hoffe, dass „die, die da waren, bestärkt wurden für ihren Glauben und ihr Leben“ und dass sie diese Erfahrung mitnehmen in den Alltag.

Veranstaltungsleiter zieht positive Bilanz

Dario Tumminelli vom Veranstaltungsmanagement im Bischöflichen Generalvikariat Trier sagte, die 26. Heilig-Rock-Tage seien „friedlich und froh“ verlaufen und hätten etwa 30.000 Personen erreicht:

„Dazu gehören die Pilger*innen und Besucher*innen, aber auch Touristinnen und Touristen, Neugierige und Menschen, die zufällig vorbeigekommen sind.“ Das vielfältige Angebot für Groß und Klein reichte von offenen Gesprächs- und Mitmachangeboten über Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen bis hin zum täglichen Angebot von Gebet und Gottesdiensten, Kunst und Kultur.

„So konnte sich jede und jeder auf eigene Weise angesprochen fühlen“, hofft Tumminelli. Etwa 800 Mitwirkende, unterstützt von 120 Frauen und Männern im Besucherdienst und weiteren über 300 Helfende, hatten knapp 150 Programmpunkte angeboten, nannte der Veranstaltungsleiter des Bistumsfestes einige Zahlen. Und einen besonderen Dank sprach er aus: „Weil Petrus es in diesem Jahr besonders gut mit uns meinte, konnten wir bei allem Tun stets gelassen in den Himmel blicken.“

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