Projekt soll Missbrauchsvorwürfe an Eifel-Internat aufarbeiten

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Symbolbild. Foto: dpa-Archiv

TRIER/GEROLSTEIN. Die Missbrauchsvorwürfe von früheren Schülern eines mittlerweile geschlossenen katholischen Internats in Gerolstein in der Eifel sollen in einem eigenen Projekt aufgearbeitet werden.

Der Auftakt ist für den Herbst geplant, laufen soll das Vorhaben namens «Gewalt am bischöflichen Internat Albertinum Gerolstein» bis zum Sommer 2021, wie das Bistum Trier am Freitag mitteilte. Daran beteiligt sind eine Erziehungswissenschaftlerin und eine Rechtsanwältin, die auch als Mediatorin wirken soll.

Widmen soll sich das Projekt den Angaben zufolge der Aufklärung sowohl sexueller als auch psychischer und physischer Gewalt – entsprechend den von ehemaligen Schülern des seit Anfang der 1980er Jahren geschlossenen Internats erhobenen Vorwürfe. Die mutmaßlichen Vorfälle im Albertinum liegen vermutlich Jahrzehnte zurück, wie viele Schüler betroffen gewesen sein könnten, ist unklar.

Es steht der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs gegen einen früheren Präfekten an Internatsbewohner im Raum, zudem hatte das Bistum Hinweise auf körperliche Misshandlungen erhalten. Beschuldigt werden ein 2007 gestorbener ehemaliger Direktor und Priester sowie ein früherer Präfekt.

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