87.000 Euro für den Mattheiser Kreuzgang aus Berlin

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Die Abtei St. Matthias bekommt für ihren Kreuzgang wieder Hilfe aus Berlin.

BERLIN/TRIER. Die Abtei St. Matthias hat allen Grund zur Freude. Die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters, wird die Substanzerhaltung des Kreuzgangs der Abtei St. Matthias in Trier mit weiteren 87.000 Euro fördert. Das teilte der Trierer Bundestagsabgeordnete Bernhard Kaster (CDU) mit.

Auf Einladung von Kaster hatte Grütters im September 2014 die Benediktinerabtei St. Matthias in Trier besucht, um sich einen persönlichen Eindruck von den Arbeiten am dortigen Kreuzgang zu machen. Dieser Besuch hat sie beeindruckt, denn auch in 2015 wird der Bund die Sanierungsarbeiten finanziell unterstützen. „Ich freue mich sehr, dass die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Frau Staatsministerin Prof. Monika Grütters, mich heute über die erneute Förderung dieses wichtigen Projektes durch den Bund informiert hat“, zeigt sich Kaster erfreut.


Nachdem der Bund 2013 mit 168.540 Euro und 2014 mit 87.000 Euro die Kreuzgangsanierung gefördert hatte, wird auch in 2015 Geld nach St. Matthias fließen. „Nun wird mit den weiteren 87.000 Euro seitens des Bundes der Fortgang der Arbeiten am Kreuzgang ermöglicht“, so  Kaster.

Hintergrund

Denkmalschutz und Denkmalpflege sind in erster Linie Aufgaben der Länder, der Erhalt wichtiger nationaler Kulturdenkmäler ist aber von je her auch ein Schwerpunkt der Kulturpolitik des Bundes.
Durch verschiedene Programme, für die er beträchtliche Mittel einsetzt, fördert der Kulturstaatsminister die Rettung und Sanierung gefährdeter Baudenkmäler. Eine wichtige Säule der Denkmalförderung ist das Denkmalpflegeprogramm „National wertvolle Kulturdenkmäler“.

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4 KOMMENTARE

  1. Da gehn sie hin, tausende und Millionen Steuergelder um alte Bruchsteine zu liebkosen, nee du, das kann doch nicht wahr sein.
    Das einzige was solchem alten Gemäuer gehört ist der Abrissbagger und sonst gar nichts.

    Nee du, für alte sch… gammelige alte Ziegelsteine werden Steuergelder bis zum geht nicht mehr verbraten, ich fass es nicht.

  2. Man kann sicher drüber streiten, ob eine derartige Investition nicht Aufgabe der Kirche ist.

    Aber den Abrissbagger zu fordern, zeugt von wenig bis gar keiner Kultur und geballter Ignoranz. Das wäre so, als ob man sagt: „Wozu soll ich mich um meine Eltern kümmern, die haben ihre Zeit schon längst hinter sich.“
    Ohne Vergangenheit gibt es auch keine Zukunft.

  3. Das ist nur die Abbitte Kasters für sein Ja zur Ausländermaut, so machte man das früher :Sünde begangen, Geld gespendet und man hat wieder ein reines Gewissen.

    Schlau gemacht das Geld kommt nicht mal aus seiner Schatulle, ja es gibt noch gewiefte Politiker

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