STAADT/SERRIG – Der Verteilnetzbetreiber Westnetz und die Verbandsgemeindewerke Saarburg‑Kell treiben gemeinsam den Ausbau einer zukunftsfähigen Infrastruktur voran.
Zentrales Element des Projekts ist der Neubau eines Dükers, der Strom‑, Glasfaser‑ und Trinkwasserleitungen sicher unter der Saar von Serrig nach Staadt führt.
„Mit diesem Projekt investieren wir gezielt in eine zukunftssichere Infrastruktur für unsere Region. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen Verbandsgemeinde und Netzbetreiber wurde dies schnell und kosteneffizient umgesetzt, so dass die Bürgerinnen und Bürger davon langfristig profitieren“, erklärt Simone Thiel, Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell.
Die neu errichtete Saarunterquerung schafft die Grundlage für eine leistungsfähige und dauerhaft betriebssichere Versorgung mit Energie, Telekommunikation und Trinkwasser. Perspektivisch ersetzt die unterirdische Leitungsführung die bisherige Freileitungsquerung über die Saar. Realisiert wurde das Projekt in enger Partnerschaft mit den Verbandsgemeindewerken Saarburg-Kell, die damit eine zweite Versorgungsschiene für die Trinkwasserversorgung der Kommune aufbaut.
„Die neue Trinkwasserleitung ermöglicht einen langfristig zuverlässigen Betrieb unseres Wassernetzes. Dass wir diese Maßnahme gemeinsam mit anderen Infrastrukturarbeiten umsetzen, ist effizient und nachhaltig“, sagt Franz Petri, Werkleiter der Verbandsgemeindewerke Saarburg-Kell.
So erschließt das Unternehmen im Rahmen des Breitbandausbaus den Ortsteil Staadt und errichtet dort eine neue digitale Ortsnetzstation. Digitale Ortsnetzstationen wandeln Mittelspannung in haushaltsübliche Niederspannung um und übermitteln zusätzlich Echtzeitdaten. Dadurch kann Westnetz den Netzbetrieb kontinuierlich überwachen, schneller reagieren und Ausfallzeiten reduzieren.
„Die Kombination aus neuer Leitungsführung und digitaler Ortsnetzstation verbessert die Steuerbarkeit des Stromnetzes erheblich. So können wir schneller reagieren und den Netzbetrieb noch gezielter an den Bedarf anpassen“, erläutert Daniel Justinger, Netzplaner bei Westnetz für die Region Trier.
Die ersten Anträge für das Projekt wurden bereits im Jahr 2024 gestellt. In enger gemeinschaftlicher Abstimmung aller Beteiligten schloss sich daran eine erfolgreiche Planungs- und Genehmigungsphase an, sodass Ende 2025 die Bauarbeiten am Düker aufgenommen werden konnten. Die Fertigstellung der Maßnahme ist für Mitte 2026 vorgesehen.
Weitere Informationen zu digitalen Netzlösungen und laufenden Projekten von Westnetz finden Sie unter: Digitalisierung der Energienetze.















