Raser flüchtet vor Bundespolizei: Beifahrer kommt in JVA

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Ein Polizeiwagen im Einsatz
Foto: dpa / Symbolbild

PERL – Am Montagnachmittag ereignete sich im Grenzgebiet ein folgenschwerer Zwischenfall bei einer Routinekontrolle bei Perl.

Ein 36-jähriger Luxemburger missachtete gegen 15:30 Uhr die deutlichen Anhaltesignale der Bundespolizei. Anstatt anzuhalten, beschleunigte der Fahrer seinen Audi massiv und setzte seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Merzig fort. Die Beamten nahmen unmittelbar die Verfolgung des flüchtigen Fahrzeugs auf, das sich durch riskante Fahrmanöver der Grenzkontrolle entziehen wollte.

Festnahme im Staugeschehen und Vollstreckung eines Haftbefehls

Die Flucht endete schließlich in einem Baustellenbereich, in dem der dichte Verkehr den Audi zum Abbremsen zwang. Die Einsatzkräfte konnten das Fahrzeug dort sichern und einer umfassenden Kontrolle unterziehen. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den 31-jährigen Beifahrer ein Haftbefehl wegen Bedrohung vorlag. Da der Betroffene die ausstehende Summe von 771 Euro nicht entrichten konnte, wurde er zur Verbüßung einer 17-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

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