RLP: Mehrere Schnittverletzungen am Oberkörper — Mann von Gruppe attackiert

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Foto: dpa / Symbolbild

KOBLENZ. Am gestrigen Gründonnerstag wurde gegen 17.02 Uhr eine körperliche Auseinandersetzung vor dem Einkaufszentrum FORUM am Zentralplatz in Koblenz gemeldet. Ein 30-jähriger Mann erlitt mehrere Schnittverletzungen am Oberkörper und wurde nach Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in ein Koblenzer Krankenhaus verbracht.

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wurde dem Verletzten zuvor bereits in der Viktoriastraße aus einer Gruppe heraus eine Stichverletzung zugefügt. In der Folge verlagerte sich die Auseinandersetzung auf den Zentralplatz. Weiterhin wurden ein 26-jähriger Mann sowie ein 9-jähriges Kind durch den Einsatz von Reizgas verletzt. Nach Tatausführung flüchteten die Tatverdächtigen, konnten jedoch nach Zeugenhinweis festgestellt und dem Polizeigewahrsam zugeführt werden. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. (Quelle: Polizeidirektion Koblenz)

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18 Kommentare

    • Ihr Kommentar wirkt weniger wie eine ernsthafte Auseinandersetzung, sondern eher wie die x-te Wiederholung desselben Stammtisch-Reflexes: „früher war alles besser“.
      Dass Sie daraus pauschal ein düsteres Gesamtbild konstruieren, sagt mehr über Ihre Wahrnehmung aus als über die Realität. Einzelne Vorfälle für ein generelles „alles wird schlimmer“ zu instrumentalisieren, ist schlicht unredlich.
      Wer so argumentiert, will keine Lösungen – sondern bestätigt nur sein eigenes Weltbild.

      • Ich kenne Stammtische, die ausschließlich aus sich selbst für die geistige Elite haltenden Akademikern besteht. Und deren „Reflexe“ unterscheiden sich nicht grundlegend von anderen Stammtischen. Der offensichtlichste Unterschied besteht lediglich darin, das diese Herrschaften sich für die besseren und klügeren Stammtischbrüder halten, als der gemeine Pöbel. Wahrscheinlich gehören Sie, Peter, auch zu der zweiten Sorte. Zumindest schließe ich das aus Ihrem klugen Beitrag.

      • Peter, Sie wirken sehr überheblich. Tut es Ihnen gut, so mit anderen Meinungen umzugehen? Habe den Eindruck, Sie leben in einem Elfenbeinturm, in dem Sie die dramatischen Veränderungen in Deutschland, seit 2016, nicht mitbekommen.

    • Meinst du damit die Zeit zwischen 1933 und 1945? Damals ging es ja in Deutschland sehr friedlich zu. Da konnte eine deutsche Frau bei Dunkelheit ohne Bedenken sich auf die Straße wagen, wenn ich mich an die Sprüche meiner Vorfahren erinnere. Andere Vorfahren bzw deren Nachfahren erzählten aber andere Geschichten. Gut, deren Frauen waren auch klar als nicht-deutsche Frauen gekennzeichnet.

      Aber auch danach gab es dieses friedliche Deutschland nur in dümmlichen Verklärungen von Leuten wie Dir. Auf jeder Kirmes in Trier, die ich in meiner Kindheit und Jugendzeit erlebt habe, gab es regelmäßig Schlägereien. Damals war sogar die guten Deutschen noch unter sich, es gab noch keine Ausländer. Kein Discobesuch am Wochenende kam doch ohne Klopperei aus, egal ob vor dem Tönnchen, dem Lords Inn oder wie sie alle damals hießen. Wenn du auf den Bürgersteig, je nachdem wer dir da entgegen kam, jemanden schief angeguckt hast oder einem alten Nazikopp nicht schnell genug Platz gemacht hast, haste dir eine eingefangen. In der SChule war Prügel doch noch Gang und Gäbe, und in den meisten Familien auch. Wo hast denn DU damals gelebt. Im Wolkenkuckucksheim? Oder vllt bist Du aber erst neuerdings dahin umgezogen.
      Als Kinder hatten wir immer Schiss, ohne die Begleitung meiner Eltern den Onkel in trier-West zu besuchen. Im Vergleich dazu ist zumindest Trier doch heute eine Wohlfühl-Oase. Dass man schon solche Bagatellen zu schweren Straftaten aufblasen muss, belegt doch eigentlich das Gegenteil von dem, was man daraus macht. In meiner Jugendzeit hätte es kein SChwein interessiert, ob in Koblenz eine körperliche Auseinandersetzung stattgefunden hat. Das nicht nur in Koblenz nix Besonders und schon gar nicht wäre es eine Schlagzeile wert gewesen

  1. @Peter @Jekyll
    ich vermisse ebenfalls die gute alte Bundesrepublik, insbesondere die vor 1989, ohne EU, ohne Euro.
    Und ich wünschte wir bräuchten heute keine Lösungen, die eh nur vorgegaukelte faule Kompromisse sind.
    Ich kenne niemanden, gleichaltrig und aus „West-Deutschland“, der darüber anders denkt.

    • Oh ja, weil uns die Gemeinschaft so viel Leid gebracht hat…
      Klar kann man die Vergangenheit auch immer romantisieren, damals… als man mit der RAF noch die gute alte BRD hatte, ohne den fiesen Osten noch dabei…
      Also gerade hier in unserer Region sollte man eigentlich meinen, dass einem die Vorzüge unserer europäischen Gemeinschaft eher vor Augen geführt werden, aber man kann sie natürlich auch einfach verschließen.

      • Eine europäische Gemeinschaft ist super, die EU dagegen nicht !!! Diese, inklusive der Wegfall der Grenzkontrollen führt uns auf dem direkten Weg in den Bankrott, noch nicht bemerkt?

        • Danke, Leser!
          Ist halt ein Problem, dass das undemokratische Konstrukt EU immer von „Europa“ redet, wenn es eigentlich sich selbst meint – und viele merken das nicht einmal.
          Das sind zwei völlig verschiedene Dinge, wie sie im ersten Satz richtig erwähnen.

    • Solche ewigen Jammerlappen wie IHR gehen mir einfach auf die Nerven. Nix ist richtig, nix ist gut genug und immer seid IHR die Leidtragenden und Benachteiligten.

      • Ja, manchmal sind Veränderungen nicht gut und ja, wir sind die Leidtragenden.
        Richtig erkannt.
        Es hat nichts mit jammern zu tun, wenn man Scheiße als Scheiße identifiziert.

      • Schönen Ostermontag noch, Otto, und gute Besserung, auch psychisch von den vielen Kirmes- und Disco-Kloppereien der bösen Deutschen.
        Mir gefiel das Stadtbild früher jedenfalls besser als heute, als Kind in Hamburg und auch im kleinen Trier.

        • @hans b.
          Als Kind in Hamburg? Sie müssen da noch sehr jung gewesen sein. Nix mitbekommen von Schlägereien in den Hafenvierteln, die Ludenkriege oder dem 68er Chaos? Müssen wir beide wohl unsere Kindheit in verschiedenen Städten erlebt haben.

          • Das ist eine verharmlosende Relativierung.
            Ich gehe davon aus, dass die Luden Ihren Krieg unter sich klärten und nicht als Messerstecher auf unbeteiligte „Ungläubige“ agierten. Auch ist mir nicht bekannt dass es zu täglichen Gruppenvergewaltigungen kam.
            Den linken 68ern haben wir teilweise die heutigen Zustände zu verdanken.

          • siehe Beitrag von Meine Meinung !
            Vielleicht unterschiedliche Viertel, andere Zeit….aber alles anzweifeln.

  2. Wenn man bedenkt dass das einer der schönsten Plätze in Koblenz ist und am hellichten Tag, da hat man früher gerne mal einen Kaffee getrunken und ist ein bisschen rumgeschlendert… und natürlich, Nationalität nicht genannt. Traurigtraurig…

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