Zahlreiche Streitigkeiten, Ruhestörungen und Alkoholfahrten in Luxemburg

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Foto: Police Grand-Ducale/Symbolbild

LUXEMBURG. Am heutigen Samstag meldet die Police Grand-Ducale zahlreiche Streitigkeiten, Ruhestörungen und Alkoholfahrten an unterschiedlichen Orten im Großherzogtum.

Zwischen dem 20.3.2026, um 22.00 Uhr, und dem 21.3.2026, um 6.00 Uhr, wurden der Polizei landesweit rund 35 Fälle von Streitigkeiten und Ruhestörung gemeldet. Die Situation hatte sich in den meisten Fällen bereits bei Ankunft der Beamten beruhigt, bzw. konnte von diesen vor Ort geklärt werden.

Gegen 2.30 Uhr wurde jedoch eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen an einer Tramhaltestelle auf dem Boulervard Royal gemeldet. Das Opfer sowie ein mutmaßlicher Täter konnten vor Ort angetroffen werden. Der Verdächtige musste aufgrund seines alkoholisierten und aufbrausenden Zustands immobilisiert werden. Er wurde anschließend nach ärztlicher Untersuchung im Arrest untergebracht und ein Protokoll wurde erstellt.

Etwas später wurde ein weiterer Streit zwischen mehreren Personen in einem Lokal in der Rue Sigefroi in Luxemburg-Stadt gemeldet. Als die Polizeibeamten eintrafen, wehrte sich einer der Beteiligten gegen eine Kontrolle und begann die Beamten zu provozieren, weshalb er immobilisiert werden musste. Der Mann war stark alkoholisiert und weiterhin unkooperativ, weshalb er nach ärztlicher Untersuchung im Arrest untergebracht wurde.

Am Abend des 20.3.2026 wurde der Polizei ein Lieferwagen auf der A1 gemeldet, der dort in Schlangenlinien gesteuert wurde. Das Fahrzeug sowie der Fahrer konnten seitens einer Polizeistreife in Luxemburg-Cents angetroffen und einem Alkoholtest unterzogen werden. Aufgrund des positiven Resultats wurde ein provisorisches Fahrverbot zugestellt.

Etwa zur gleichen Zeit gegen 18.20 Uhr wurde der Polizei ein Unfall in Clausen gemeldet, bei dem eine Fahrerin mit ihrem Auto gegen ein abgestelltes Auto gefahren sei. Dieses war zudem durch den Aufprall gegen ein anderes abgestelltes Fahrzeug geprallt. Die Fahrerin setzte jedoch zunächst ihre Fahrt fort.

In der Rue de Neudorf konnte das Unfallfahrzeug schließlich lokalisiert werden. Dieses war im Frontbereich stark beschädigt. Bei der Kontrolle der Fahrerin wies diese deutliche Anzeichen von Alkoholkonsum auf, einen Alkoholtest verweigerte sie jedoch. Dementsprechend wurde ihr ein provisorisches Fahrverbot zugestellt und ein Protokoll wurde verfasst.

Auf der A1 in Richtung Trier wurde der Polizei gegen 1.10 Uhr am 21.3.2026 ein weiteres Fahrzeug aufgrund der gefährlichen Fahrweise des Fahrers gemeldet. Auf der Aire de Wasserbillig konnte das Fahrzeug schließlich von einer Polizeistreife lokalisiert und der Fahrer kontrolliert werden. Der durchgeführte Alkoholtest war positiv und der Führerschein des Fahrers wurde eingezogen.

Nur 20 Minuten später wurde eine Polizeistreife auf eine Fahrerin aufmerksam, da diese den Beamten auf der Strecke Marnach in Richtung Heinerscheid auf der Gegenfahrbahn entgegenkam, weshalb die Polizeibeamten eine Vollbremsung vollziehen und auf den Seitenstreifen ausweichen mussten, um einer Frontalkollision zu entgehen. Die Fahrerin setzte ihre Fahr fort, woraufhin die Beamten die Verfolgung aufnahmen. Das Blaulicht sowie deutliche Haltezeichen ignorierte diese zunächst, blieb schlussendlich aber stehen. Als ein Beamter sich zu Fuß dem Wagen näherte, setzte die Fahrerin dazu an, weiterzufahren, blieb dann aber wiederum stehen. Ein durchgeführter Alkoholtest verlief positiv und der Führerschein wurde eingezogen. (Quelle: Police Grand-Ducale)

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