RLP: Überregionale Spaßrallye feiert wieder das Klapprad

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Der Kalmit-Klapprad-Cup gilt vielen als das absurdeste Bergrennen Deutschlands Foto: Uwe Anspach/dpa

MAIKAMMER – Olympische Winterspiele oder Fußball-Weltmeisterschaft? Weder noch – für viele in Rheinland-Pfalz ist ein anderes Ereignis der Höhepunkt im Sportjahr 2026, etwa für Organisator Holger Gockel: der Kalmit-Klapprad-Cup.

«Olympia und Fußball-WM sind sozusagen lediglich das Vorspiel und dienen als Vorbelastung», sagte Gockel augenzwinkernd der Deutschen Presse-Agentur. Der Klapprad-Cup – das ist ein Spaßrennen auf den höchsten Berg des Pfälzerwaldes, die Kalmit. Längst ist die Rallye in ganz Rheinland-Pfalz und auch im angrenzenden Saarland populär.

In diesem Jahr findet der ebenso humorvolle wie schweißtreibende Wettbewerb unter dem Motto «Mid’m Klapprad zum Nordklapp – Klappland finnisch gut» am 5. September statt. «Bergrennen mit Klapprädern ohne Gangschaltung von Maikammer aus auf die Kalmit», erklärte Gockel. Das Klapprad, auch als Faltrad bekannt, gilt als Symbol der 1970er-Jahre.

«Eine Veranstaltung für beide Hirnhälften»

«Wir gehen davon aus, dass wir die Teilnehmerzahl wieder reglementieren müssen», meinte Gockel. «Im vergangenen Jahr haben wir 1.300 Klappradfahrerinnen und Klappradfahrer zugelassen.»

Die Bestzeit liegt bei etwa 20 Minuten. Doch bei der mittlerweile 35. Ausgabe geht es südlich von Neustadt an der Weinstraße nicht allein um Zeitwertungen. Auch kreative Kostüme, fantasievoll gestaltete Räder und gute Laune sind gefragt. Für Gockel ist das Rennen «eine Veranstaltung für beide Hirnhälften». Klapprad-Cup, sagt er, sei ein Erlebnis, das man nicht für Geld kaufen könne.

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