Zahlreiche Taschendiebstähle bevorzugt bei älteren Opfern – Polizei nimmt 33-jährige fest!

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Symbolbild

Neun Taten nachgewiesen – Opfer meist ältere Menschen

Dillingen/Saar. Über Monate hinweg sorgten Taschendiebstähle in einem Geschäft in der Innenstadt von Dillingen für Verunsicherung, insbesondere unter älteren Kundinnen und Kunden. Nun hat die Polizei eine Tatverdächtige festgenommen und das Verfahren zügig abgeschlossen.

Wie die Polizei Saarlouis mitteilt, kam es im Zeitraum von November 2025 bis Februar 2026 in einem Ladengeschäft zu einer Vielzahl von Taschendiebstählen. Nach intensiven Ermittlungen gelang es Beamten des Kriminalermittlungsdienstes Saarlouis am 9. Februar 2026, eine 33-jährige Frau vor Ort festzunehmen.

Neun Einzeltaten nachgewiesen

Der 33-jährigen bulgarischen Staatsangehörigen konnten laut Polizei insgesamt neun konkrete Taten zugeordnet werden. Die Diebstähle richteten sich überwiegend gegen ältere Menschen.

Am 11. Februar 2026 wurde die Beschuldigte im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens einem Strafrichter am Amtsgericht Saarbrücken vorgeführt.

Mehrmonatige Freiheitsstrafe – auf Bewährung

Das Gericht verurteilte die Frau zu einer mehrmonatigen Freiheitsstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Zusätzlich musste sie eine Geldstrafe im niedrigen vierstelligen Bereich unmittelbar begleichen.

Mit der Verurteilung endet eine monatelange Serie von Taschendiebstählen in der Dillinger Innenstadt – zumindest vorerst.

Polizei warnt vor Taschendieben

Taschendiebstähle zählen bundesweit zu den häufigsten Delikten in Innenstädten und Einkaufszentren. Die Täter nutzen dabei oft Gedränge oder Ablenkung aus. Besonders ältere Menschen geraten dabei ins Visier.

Die Polizei rät:

  • Wertsachen möglichst körpernah tragen

  • Handtaschen verschlossen und vor dem Körper halten

  • Geldbörsen nicht in offenen Jacken- oder Hosentaschen aufbewahren

2 Kommentare

  1. Auf Bewährung? Klar monatelang Leute ausrauben und mit nem dududu das machst du aber nicht mehr wieder geht’s dann ab nach Hause.

    Top. Hoffe die Strafe die sie da zahlen musste geht postwendend an die Geschädigten. Achne warte wir leben ja in Deutschland, da kümmerts den Staat ja nur was in seine Kassen fließt.

    Lächerlich.

    • Man schaut auf die Herkunft oder man bekommt eine psych.Diagnose,wenn es hart auf hart kommt. Das verfolgt man in vielen Gerichtsbeschlüssen.

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