Montabaur. Ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall auf der Autobahn 3 bei Montabaur hat am Silvestermorgen für Aufsehen gesorgt. Ein Mann wurde bei einer Kollision mit einem Lastwagen schwer verletzt, setzte sich anschließend jedoch selbst in sein Auto und fuhr trotz mehrerer Knochenbrüche zu einer Rettungswache.
Unfall auf dem Seitenstreifen
Wie die Autobahnpolizei Montabaur mitteilt, ereignete sich der Unfall in Fahrtrichtung Frankfurt. Der Mann hatte sein Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache auf dem Seitenstreifen abgestellt und war anschließend aus dem Auto ausgestiegen. In der Folge trat er auf die Fahrbahn, wo er von einem herannahenden Lastwagen erfasst wurde. Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung konnte der Lkw-Fahrer den Zusammenstoß nicht mehr verhindern.
Trotz schwerer Verletzungen weitergefahren
Nach der Kollision setzte sich der Mann den Angaben zufolge blutend wieder in sein Fahrzeug und verließ die Unfallstelle eigenständig. Er fuhr zu einer Rettungswache, wo er umgehend medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Ärzte stellten mehrere Knochenbrüche fest. Lebensgefahr bestand laut Polizei jedoch nicht.
Familie bringt Klarheit in den Fall
Da der Verletzte bei der Einlieferung ins Krankenhaus keine näheren Angaben zu den Umständen seiner Verletzungen machen konnte, blieb der Unfall zunächst ungeklärt. Erst durch Hinweise aus dem familiären Umfeld konnte der Fall aufgeklärt werden. Angehörige erkannten den Mann anhand der medialen Berichterstattung, der bekannten Fahrstrecke sowie des Verletzungsbildes wieder und meldeten sich bei der Polizei.
Die genauen Hintergründe, warum der Mann sein Fahrzeug auf dem Seitenstreifen verließ und warum er trotz schwerer Verletzungen selbst weiterfuhr, sind nun Gegenstand weiterer polizeilicher Ermittlungen.
















