Trier-West: Neubau des Spielplatzes im Gneisenaubering macht Fortschritte

0
Foto: pixabay/Symbolbild

TRIER. Der im November 2023 beschlossene Neubau des Spielplatzes im Gneisenaubering in Trier-West macht Fortschritte: Ab nächstem Montag, 4. August, wird die zentrale Spielgerätekombination eingebaut. Die Anlage, bei der Inklusion eine wichtige Rolle spielt, kostet insgesamt gut 500.000 Euro.

Dank eines 90-prozentigen Zuschusses im Rahmen der Städtebauförderung Trier-West muss die Stadt nach Angaben von StadtRaum Trier nur einen Eigenanteil von rund 52.400 Euro beisteuern. Die von dem Landschaftsarchitekturbüro Ernst + Partner konzipierte Anlage schließt eine Lücke bei den Spielangeboten im Zentrum des Stadtteils. In die Ausführungsplanungen sind Anregungen der von der mobilen Spielaktion organisierten der Kinderbeteiligungsaktionen und von sozialen Einrichtungen des Stadtteils eingeflossen. Außerdem wurden der Ortsbeirat und der Runde Tisch Trier-West an dem Projekt beteiligt.

Für die Anlage wurde ein Konzept vom Spielen auf verschiedenen Höhen entwickelt, bei dem der prägende Baumbestand auf dem Gelände integriert wird. Das Alleinstellungsmerkmal dieses Spielplatzes ist ein barrierefreier „Sinnessteg“ mit angegliederten Spielelementen, der sich um die Bäume schlängelt und in ein Aussichtsplateau rund um einen Baum mündet. Dieses zentrale Element bietet vielfältige Möglichkeiten für gemeinsames Spielen aller Kinder. Die besondere Qualität dieses Spielplatzes ergibt sich nach Einschätzung von Experten auch durch mehrere Elemente, die erstmals in Trier zum Einsatz kommen: eine Doppelschaukel mit Pärchensitz und Rückengurt, eine Slackline-Kombination mit Hängematte und ein Spieltunnel in einem erhöhten Inselversteck.

Als klassisches Spielelement rundet der Sandspielbereich mit einem Spielhaus die Ausstattung ab. StadtRaum Trier verfolgt das Ziel, die Bauarbeiten Mitte September abschließen zu können, sodass die Kinder die Spielgeräte dann nutzen könnten. Das ist aber grundsätzlich erst möglich, wenn die gesamte Spielplatzfläche freigegeben ist. Das ist wiederum abhängig von der erfolgreichen Endabnahme der Anlage sowie von weiteren Faktoren, darunter dem Einwachsen der Rasensaat auf dem Gelände. (Quelle: Stadt Trier)

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.