JVA Wittlich: Justizminister Herbert Martin gratuliert 35 Absolventinnen und Absolventen

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WITTLICH. Der rheinland-pfälzische Justizminister Herbert Mertin hat 35 rheinland-pfälzischen Anwärterinnen und Anwärtern im Rahmen der traditionellen Lossprechungsfeier in Wittlich ihre Ernennungsurkunden überreicht.

Durch die praxisorientierte und moderne achtzehnmonatige Ausbildung in der Justizvollzugsschule Wittlich und in den Justizvollzugeinrichtungen des Landes wurden die Anwärterinnen und Anwärter in Theorie und Praxis auf die Herausforderungen vorbereitet, die in den Justizvollzugseinrichtungen vor ihnen liegen.

Minister Mertin beglückwünschte die Justizanwärterinnen und Justizanwärter: „Ich freue mich, dass Sie sich für einen Beruf im rheinland-pfälzischen Justizvollzug entschieden haben. Denn wir brauchen sehr gut ausgebildete, hoch motivierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um den großen Herausforderungen des Strafvollzuges professionell gerecht zu werden. Heute können Sie auf Ihre bestandenen Prüfungen stolz sein. Ihre Ausbildung war vielseitig und anspruchsvoll, hat Ihnen aber hoffentlich auch einige Freude bereitet. Mit der Arbeit im Vollzug haben Sie sich für ein wichtiges und herausforderndes Berufsfeld entschieden. Gefangene zu einem Leben ohne Straftaten zu befähigen, gleichzeitig auch den Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten zu gewährleisten und für innere Sicherheit in den Anstalten zu sorgen, das sind große Aufgaben. Für die vor Ihnen liegenden Anforderungen sind Sie nun bestens gerüstet. Ich wünsche Ihnen für Ihr Berufsleben alles erdenklich Gute und vor allem viel Freude in diesem abwechslungsreichen Beruf.“

Hintergrund:

Die Justizvollzugsschule Rheinland-Pfalz mit Sitz in Wittlich ist seit 1991 eine selbständige Behörde der Justizverwaltung des Landes. Sie ist auf einem weiträumigen Gelände neben der Jugendstrafanstalt und der Justizvollzugsanstalt mit Justizvollzugskrankenhaus untergebracht.

Die Ausbildung für Beamte des 2. Einstiegsamtes im Justizvollzug erfolgt in einem achtzehnmonatigen Vorbereitungsdienst. Der Vorbereitungsdienst der Anwärterinnen und Anwärter gliedert sich in die fachpraktische und die fachtheoretische Ausbildung.

In der fachpraktischen Ausbildung lernen die Anwärterinnen und Anwärter die Praxis in den Justizvollzugseinrichtungen von Grund auf kennen. In der fachtheoretischen Ausbildung an der Justizvollzugsschule erwerben sie handlungsorientiertes Wissen und festigen Ihre Kenntnisse.
Die Ausbildungsmodule dauern zwischen einem und vier Monaten, so dass ein häufiger Wechsel von Theorie und Praxis stattfindet. Das Ausbildungsziel sind fachlich kompetente und stets professionell handelnde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Verantwortung für den Behandlungsvollzug und für Sicherheit und Ordnung im Justizvollzug übernehmen.

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