Trier: Gute Nachrichten für Radfahrer – Neue Radachse “Nord-Hauptbahnhof” eingeweiht

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Baudezernent Dr. Thilo Becker (4. v. r.) weiht mit Vertretern der Baufirmen, des Ortsbeirats und Ausschussmitgliedern die neue Radachse ein, die auf dem ehemaligen Moselbahngelände verläuft und nun eine durchgängige Route vom Hauptbahnhof bis zum Ruwer-Hochwald-Radweg bietet.

TRIER. Am vergangenen Donnerstag wurde die neue Radachse Nord-Hauptbahnhof in Trier eingeweiht. Auf der neuen Radachse Nord-Hauptbahnhof können Radlerinnen und Radler jetzt vom Trierer Hauptbahnhof in Richtung der Stadtteile Trier-Nord, Kürenz und Ruwer/Eitelsbach mit dem dortigen Ruwer-Hochwald- Radweg durchgängig und sicher fahren. Im Süden schließt die Trasse über das Moselbahngelände an die Kürenzer Straße/Schönbornstraße an. Im Norden endet sie auf Höhe der Metternichstraße am Wasserweg. Dort gibt es eine eigene Querung für Radfahrer, über die sie sicher in die Metternichstraße gelangen, genauer gesagt auf einen ebenfalls neuen Zweirichtungsradweg an der Straße.

Das Besondere: In einigen Wochen soll eine Kamera an der Kreuzung heranfahrende Radlerinnen und Radler erkennen, wodurch die Ampel umspringt und sie die Kreuzung queren können. Die beiden Radwege über das Moselbahngelände und an der Metternichstraße bilden damit zusammen die neue Radachse Nord – Hauptbahnhof. Insgesamt sind 1,4 Kilometer neuer Radweg entstanden. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro, wovon der Bund 90 Prozent übernimmt.

Baudezernent Dr. Thilo Becker freut sich über den Abschluss der Bauarbeiten, die vor einem Jahr begannen: „Wir haben damit einen zentralen Lückenschluss für den Radverkehr in Trier“, betonte er bei dem Pressetermin am neuen Radweg, an dem auch Vertreterinnen und Vertreter der beauftragten Arge Schnorpfeil/Köhler, des Ortsbeirats Trier-Nord und des Dezernatsausschusses IV teilnahmen.

Wie Becker erläuterte, seien Planung und Bau nicht unkompliziert gewesen, da die Radachse auf dem ehemaligen Moselbahngelände verläuft und man mit Altlasten wie alten Bahnschwellen und Gleisschotter zu kämpfen hatte. Wichtig war laut Becker auch der Reptilienschutz – so mussten etwa Eidechsen umgesiedelt werden.

Der Dezernent hob einen weiteren Vorteil der Radachse hervor: „Der Lückenschluss eröffnet auch vielen Mitarbeitenden die Möglichkeit, ihre Firmen in der Metternichstraße bequem mit dem Rad zu erreichen.“ Platz genug dafür gibt es auf der neuen Trasse in jedem Fall: Mit einer Breite von bis zu 3,50 Meter finden dort alle Platz – vom Lastenrad bis zum Laufrädchen.

(Quelle: Artikel RathausZeitung – Björn Gutheil)

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4 Kommentare

    • Ich finde auch prinzipiell eine gute Sache …. Trotzdem …. Ne Ampel, die für grüne Radlerwelle sorgt. Das ist des Guten zu viel.

      Der motorisierte Verkehr wird immer mehr kastriert, gebremst, geblitzt …..verteuert, komplett ausgebremst…..das ist das, was gewollt ist. Ans Bruttoinlandsprodukt wird dabei weniger gedacht …. Der LKW der bremst, der Bus mit bis zu 80 Insassen …. Millionenfach am Tag, wo sich Sekunden zu Minuten zu Stunden, zu 100erten Stunden aufsummieren. Daran denkt keiner. Als Fußgänger winke ich LKW und Busse durch.

  1. An Hässlichkeit kaum zu überbieten. Man hätte einen super Radweg fernab der LKW Route und viel befahrenen Strassen auf der anderen Seite der Bahn bauen können… aber diese Asphaltwüste die dort nun eingeweiht wurde… Nein danke… neue vollversiegelte Flächen… kein Grünstreifen zur LKW Piste…. Lieblos und phantasielos wird unser Trier verunstaltet. Es sind die selben Intelligenzbestien die auch Sieh um Dich teeren statt das jahrhunderte alte Pflaster zu reparieren… die 4 Mio Euro im Jahr für die Verwaltung von Blitzern, etc ausgeben die nur 1,5 mio im Jahr einspielen, aber die Touristen und Luxembourger fernhalten… Die Castelnau nicht ans Fusswege und Radnetz anschliessen… usw…

  2. Durchgängig bis Ruwer, aha? Der hört doch bei der ART auf und dann geht es weiter wie vorher. Hauptsache man redet sich das auch noch schön.

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