Wirtschaftsministerin Schmitt: Künftige Fachkräfte aus Ruanda ausbilden

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Daniela Schmitt (FDP), Wirtschaftsministerin von Rheinland-Pfalz. Foto: Helmut Fricke/dpa

MAINZ. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt will die Zuwanderung von künftigen Fachkräften aus dem Partnerland Ruanda ausbauen. Für junge Menschen aus Afrika sei die Aussicht auf eine international anerkannte Berufsausbildung sehr attraktiv, sagte die FDP-Politikerin vor ihrer einwöchigen Reise nach Ostafrika an diesem Samstag in Mainz.

In Ruanda sei die berufliche Qualifizierung rein theoretisch und keine duale Ausbildung wie in Deutschland. Schmitt will in Ruanda unter anderem ein Projekt besuchen, bei dem mit Unterstützung der Handwerkskammer Koblenz und dem Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) Deutschkurse für angehende Fachkräfte organisiert werden.

Wenn die Interessenten die Grundlagen gelernt haben, können sie eine Ausbildung im Handwerk, Hotel- und Gaststättengewerbe sowie in technischen Berufen beginnen. Zudem solle eine Grundsatzvereinbarung mit ruandischen Vertretern auf den Weg gebracht werden. (Quelle: dpa)

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5 Kommentare

  1. Frau Schmitt, was reden Sie da für ein Zeug? Sie sind in der FDP und nicht in der SPD. Oder kifft jetzt schon die komplette Regierungsbank in Mainz? Wenn, brauchen fertig ausgebildete Fachkräfte aus dem Ausland, die sich sofort in den Arbeitsmarkt integrieren. Unausgebildete junge deutsche und zugewanderte Menschen gibt es zur Zeit mehr als genügend im Land. Um die sollt man sich erstmal kümmern, bevor neue ins Land gelockt werden.
    Man-O-man, geht`s eigentlich noch?

  2. Oh Herr, schmeiss Hirn vom Himmel!!!!

    Liebe Frau Ministerin, wie viele Ruander oder Angehörige anderer afrikanischer Staaten sind wohl schon hier und genießen die deutsche Gastfreundschaft, ohne arbeiten zu müssen? Wie wäre es, diese Leute auszubilden?

    Oh, ich vergaß, ich rede ja mit einer Politikerin…. ´tschuldigung!

  3. Zitat:“ Für junge Menschen aus Afrika sei die Aussicht auf eine internationa anerkannte Berufsausbildung sehr attraktiv“. Aha, Deutschland und Rheinland-Pfalz brauch also noch mehr voll integrierte Fachkräfte aus Drittländern? In diesem Fall werden sie wahrscheinlich noch erster Klasse auf Staatskosten eingeflogen, um sich einen schönen Tag im Schlaraffen-Deutschland zu machen. Super.

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