Terrorprozess gegen sog. “Vereinte Patrioten”: Angeklagter sagt erneut aus

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Der Angeklagte Sven Birkmann wird in Handschellen in den Gerichtssaal geführt. Foto: Boris Roessler/dpa

KOBLENZ/BERLIN. Im Terrorprozess um einen geplanten Umsturz Deutschlands und die Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will einer der Angeklagten heute erneut aussagen. Der Anwalt des aus Brandenburg stammenden Sven Birkmann kündigte eine Ergänzung zur Einlassung seines Mandanten an.

Birkmann, der mit vollem Namen genannt werden möchte, hatte bereits zu Beginn des Prozesses ausgesagt und auch Fragen des Gerichts beantwortet. Zudem soll ein Video von einer Vernehmung des 55-Jährigen gezeigt werden.

Birkmann sowie drei weiteren Männern im Alter zwischen 44 und 56 Jahren und einer 76-jährigen Frau wird vorgeworfen, eine inländische terroristische Vereinigung gegründet zu haben oder darin Mitglied gewesen zu sein. Die Gruppe namens «Vereinte Patrioten» soll einen großflächigen Stromausfall, die Entführung des Bundesgesundheitsministers, den Umsturz Deutschlands und eine neue Verfassung nach dem Vorbild des Deutschen Kaiserreichs von 1871 geplant haben.

Die Anklage sieht den 55-Jährigen aus Brandenburg als einen der Rädelsführer der Gruppe und ordnet den Mann, der eine Offiziersausbildung bei der Nationalen Volksarmee der DDR absolviert hat, einem militärischen Arm der Gruppe zu. (Quelle: dpa)

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