Rheinland-Pfalz plant Familiengrundschulzentren – Was das bedeuten soll

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Sporttaschen und Schulranzen hängen an der Garderobe vor einem Klassenzimmer. Foto: Christian Charisius/dpa/Symbolbild

MAINZ. Rheinland-Pfalz führt ab dem kommenden Schuljahr Familiengrundschulzentren ein. Damit sollen gezielt Kinder unterstützt werden, «die nicht so gute Startvoraussetzungen haben wie andere», teilte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) am Montag in Mainz mit. Die Familiengrundschulzentren sollen dabei als Knotenpunkte dienen, an denen vielfältige Angebote für Kinder und deren Familien gebündelt werden.

Die Eltern bei dem Vorhaben mit ins Boot zu holen, sei extrem wichtig, betonte die Bildungsministerin. Diese seien die wichtigsten Bezugspersonen für ihre Kinder und ihr Einfluss auf den Lernerfolg gerade im Grundschulalter sei groß. Das Projekt soll ab dem kommenden Schuljahr zunächst an insgesamt sieben Grundschulen starten.

Es soll drei Säulen umfassen: Im Bereich Bildung soll es gezielte Angebote für gutes Lernen geben, etwa qualifizierte Hausaufgabenhilfe oder auch Sprachkurse für Eltern. Bei Beratungsangeboten für Kinder und Eltern seien etwa Sprechstunden, Schuldenberatung oder Kochkurse für gesunde Ernährung vorgesehen. Die dritte Säule bilden laut Ministerium soziale und kulturelle Angebote wie Nähkurse oder Selbstverteidigung, um positive Erlebnisse zu ermöglichen und soziale Kompetenzen und Vernetzung zu fördern.

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