Weltkriegsbombe von Olewig: Kurz nach Mitternacht war alles vorbei

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Aktuelles Bild von der "Ex-Bombe": Sie hat bei ihrer Sprengung einen Krater hinterlassen, aber nach erstem Anschein keine Schäden an Gebäuden. Foto: Stadt Trier / Twitter

TRIER-OLEWIG. Den ganzen gestrigen Freitag hielt der Fund einer Weltkriegsbombe auf einem Privatgrundstück in Olewig Trier in Atem. Alle Bewohner im Umkreis von 1000 Metern mussten ihre Häuser verlassen. Betroffen waren laut Stadt rund 5400 Menschen.

Gegen 22.37 Uhr meldete die Stadt Trier endlich die Sprengung der Weltkriegsbombe per Fernzündung. Dennoch konnten die Bewohnerinnen und Bewohner nach der Sprengung nicht sofort in die evakuierten Häuser zurückkehren. Der Kampfmittelräumdienst musste zunächst untersuchen, ob auch tatsächlich alle Sprengmittel zerstört wurden.

Um 0.05 Uhr war es dann soweit: Der Kampfmittelräumdienst meldete, Splitter der Bombe gefunden zu haben. Damit war die Evakuierung beendet, die Bewohnerinnen und Bewohner konnten wieder zurück in ihre Häuser und Wohnungen.

Die Verzögerung nach der Sprengung resulierte daraus, dass der Kampfmittelräumdienst erst sicher gehen wollte, dass die Bombe wirklich explodiert war. Deshalb wurde die Sprenggrube wieder ausgebaggert, bis Splitter von der Bombe gefunden wurden.

Die Sprengung hatte sich leider verzögert, weil mehrfach Menschen wieder ins Evakuierungsgebiet gelaufen waren und herausgeführt werden mussten. (Quelle: Stadt Trier)

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