MAINZ. Am vergangenen Wochenende gab es im Nationalpark Hunsrück-Hochwald erstmals nach zwei Jahren wieder einen Wolfsnachweis (lokalo berichtete). Der Nachweis befeuert die schon länger schwelende Debatte um den Umgang mit dem Raubtier in Rheinland-Pfalz.
Um den Wolf ist jetzt ein Streit in der Regierungskoalition entstanden, wie der Volksfreund berichtet. So fordert der Landtagsabgeordnete Marco Weber (FDP) von Umweltministerin Katrin Eder (Grüne) zum Umdenken auf. Der Eifler Abgeordnete, der selbst in der Landwirtschaft tätig ist, sagte, die Ministerin müsse als Mainzerin beim Thema Wolf noch viel lernen.
Die von der FDP mitgetragene Mainzer Landesregierung setzt bisher auf Fördergelder für Schutzzäune und Kompensationszahlungen für Weidetierhalter, wenn Nutztiere von Wölfen gerissen werden. FDP-Mann Weber reicht das nicht mehr: „Rheinland-Pfalz ist kein Tierpark“, sagte Weber dem Volksfreund.
Auch die Freien Wähler fordern, das Abschießen von Wölfen nach dem Vorbild Bayerns zu erleichtern. Das von Eder geführte Umweltministerium lehnt dies ab und verweist auf „Präventionsmaßnahmen und Aufklärung“. (Quelle: Trierischer Volksfreund)

















