TRIER. Das Deutschlandticket soll für Studentinnen und Studenten der Trierer Hochschulen ab Juli zum Semesterticket zugebucht werden können. Dieses Upgrade soll als Übergangslösung bis zum Wintersemester 2023/24 gelten, wie der AStA der Universität Trier mitteilt. Zum Start des Wintersemesters soll dann eine bundeseinheitliche Lösung folgen.
Laut einem Bericht des Volksfreunds bedeutet dies, dass die Studentinnen und Studenten in der Übergangszeit den Differenzbetrag zu ihrem Semesterticket bezahlen müssen, d.h. 23,09 Euro statt 49 Euro. Dass die neue Regelung erst ab Juli greift, bedeutet dementsprechend zugleich, dass denjenigen Studentinnen und Studenten, die das Deutschlandticket im Mai und Juni nutzen, höhere Kosten entstehen.
Yvonne Pickhardt vom AStA kritisiert: „Dass Studierende, die das Deutschlandticket nutzen wollen, durch eine fehlende Lösung für die Monate Mai und Juni mehr als 49€ zahlen müssen, ist aufs aller Schärfste zu kritisieren. Die Zwei-Monats-Lücke halten wir für inakzeptabel. Wir sprechen von einer ohnehin schon oftmals prekären Statusgruppe, die seit der Corona-Pandemie und der anhaltenden Energiekrise zusätzlich jeden Cent zweimal umdrehen muss.“
Der AStA fordert daher eine abschließende Zusage der Vertragspartnerinnen und -partner für den Start des Upgrade-Modells zum 1. Juli, einen finanziellen Ausgleich für diejenigen Studentinnen und Studenten, die das Deutschlandticket im Mai und Juni gekauft haben, und eine unbürokratische Umsetzung der angekündigten bundeseinheitlichen Lösung zum Wintersemester. (Quellen: AStA der Universität Trier, Trierischer Volksfreund)

















