Sprudelnde Erfrischung mit Bruder Willi: Trierer Brüderkrankenhaus stellt auf Trinkwasserautomaten um

Wasser ist Leben. Stilles oder sprudelndes Wasser ist nun Standard auf Stationen und in Ambulanzen sowie sämtlichen Abteilungen und Einrichtungen des Brüderkrankenhauses. Das schloss nun die flächendeckende Umstellung auf Trinkwasserautomaten ab und stattete seine rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit hochwertigen Flaschen aus.

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Freuen sich über die flächendeckende Umstellung auf Trinkwasserautomaten: Petra Nievelstein (Vorsitzende der Mitarbeitervertretung MAV), Katrin König (stellvertretende Leiterin der Krankenhausküche), Hausoberer Markus Leineweber, Hedi Schuh (Gesundheitsmanagement) und Jörg Milde (Technik). Foto: BBT-Gruppe, Region Trier

TRIER. Bruder Willi hat viele Gesichter. Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier ist der von dem Trierer Künstler Thomas Brandscheidt gezeichnete Ordensmann ein Altbekannter, der bisweilen auch öffentlich in Erscheinung tritt: etwa als joggender Mönch auf Laufshirts bei regionalen Sportevents.

Nun ziert „Bruder Willi“ auch die neuen hochwertigen und langlebigen Trinkflaschen der Mitarbeiter*innen des Brüderkrankenhauses. Die Ausgabe von insgesamt 2.700 der transparenten Gefäße bildete den erfolgreichen Abschluss eines Großvorhabens in Sachen Nachhaltigkeitder flächendeckenden Ausstattung des Brüderkrankenhauses mit Trinkwasserautomaten für alle Patient*innen und die gesamte Dienstgemeinschaft.

Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von Gesundheitsmanagement und Arbeitskreis Nachhaltigkeit hatte sich daran gemacht, sämtliche Bereiche festzulegen, in denen die Automaten aufgestellt werden könnten. „In der Vorbereitung war immer die Frage, ob eine 230-Volt-Steckdose und ein Kaltwasserventil vor Ort vorhanden sind und ob der mögliche Platz für die Aufstellung des Automaten ausreicht“, berichtet Jörg Milde, stellvertretender Technischer Leiter. Ist der Brandschutz weiter gewährleistet? Was ist noch an Umbauten in Personal- und Teeküchen sowie Wartebereichen vonnöten? Diese und weitere Fragen mussten geklärt sein, bevor es an die Installation der Automaten gehen konnte. So waren am Ende alle hauseigenen Handwerksabteilungen in das Projekt involviert, von der Schreinerei über die Haus- und Elektrotechnik bis zur Malerwerkstatt.  

Zusätzlich zu den 27 bereits vorhandenen wurden 45 neue Trinkwasserautomaten eines führenden Herstellers angeschafft, die sich laut Jörg Milde durch einen Eingangsfilter auszeichnen, der Vorfilter-, Aktivkohle- und Hohlfasermembran-Technologien miteinander vereint. Eine spezielle ThermalGate-Funktion sorgt zudem dafür, dass der Auslaufhahn in regelmäßigen Abständen automatisch erhitzt wird. „Dies schützt vor retrograder Verkeimung durch externe Einflüsse wie Berührung des Hahns oder Tröpfchen, zum Beispiel durch Niesen oder Husten“, erläutert Milde.

Aus Sicht des Hausoberen Markus Leineweber, der im Brüderkrankenhaus den Arbeitskreis Nachhaltigkeit etablierte, bringt die Installation des Automaten für alle Beteiligten vielfältige Vorteile. „Wir leisten damit einen Beitrag, dass Transportwege vermieden werden können, die in der Vergangenheit für die Beschaffung und den Rücktransport von Getränkeflaschen und -kisten entstanden. Das entlastet unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und reduziert die bisher benötigten Lagerflächen auf den Stationen. Zudem spart es Energie und vermeidet somit auch unnötige Emissionen“, sagt Leineweber, der auch schon die nächsten Monate im Blick hat: „Die Installation der Wasserspender und die Bereitstellung der Trinkflaschen sind bereits jetzt ein wichtiger Beitrag, die Hitze-Tage, die im kommenden Sommer mit Sicherheit wieder auf uns zukommen werden, etwas erträglicher zu machen.“

(Quelle: Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Trier)

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