“Sozial-ökologische Transformation” – Trierer “Grüne” freuen sich über zweites Dezernat

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Der noch amtierende Baudezernent Andreas Ludwig (r.) gratuliert mit OB Wolfram Leibe (l.) seinem Nachfolger Thilo Becker (Mitte) nach der Wahl im Stadtrat.

TRIER. Es war eine denkbar knappe Abstimmung im Trierer Stadtrat: Bei der Wahl zum neuen Baudezernenten setzte sich am vergangenen Donnerstag der von den Grünen und der SPD nominierte Thilo Becker mit 28 von 54 gültigen Stimmen durch. Ein zuvor verkündetes neues „Ampel-Bündnis“ zwischen SPD, Grüne und FDP im Trierer Stadtrat, sicherte schließlich die Mehrheit der Stimmen.

„Wir haben nun zwei Dezernate Grün besetzt und mit Soziales, Bauen und Mobilität die Gestaltungsmöglichkeiten in ganz wesentlichen Bausteinen einer sozial-ökologischen Transformation in Trier.“ freut sich Anne England, Vorsitzende der Grünen Trier in einer Pressemeldung. Das Dezernat 2 „Soziales, Bildung, Jugend und Integration“ steht dabei unter der Leitung der grünen Politikerin und Bürgermeisterin, Elvira Garbes, in deren Zuständigkeitsbereich beispielsweise die Situation des Kinderhortes-Nord fällt. (Lesetipp: „Kinderhort kämpft um Existenz: Kaum Beachtung und wenig Lobby – Die vergessenen Kinder aus Trier-Nord„)

Fraktionsvorsitzende: „Außergewöhnlich positives Bewerbungsverfahren“

„Wir freuen uns auch über ein außergewöhnlich positives Bewerbungsverfahren mit mehreren Personen, die in verschiedenen Bereichen besondere Qualitäten hatten. Wir bedanken uns bei allen Bewerber*innen für die Teilnahme an der Ausschreibung. Sie verdienen Respekt und Anerkennung, denn ihre Bewerbungen machten dem Stadtrat eine Wahl erst möglich.“ ergänzt die Fraktionsvorsitzende Anja Reinermann-Matatko.

Wie die Grünen mitteilen, werden durch die Besetzung des wichtigen Dezernates IV mittel- und langfristig eine Neu- ausrichtung im Planungs-, Bau- und Gestaltungsbereich stattfinden. Auch in Sachen Mobilität werden Akzente verschoben. Thilo Becker hat in seiner Vorstellungsrede im Stadtrat dazu wichtige Aussagen im Rahmen seiner „Vision 2030“ gemacht.

„Dies alles wird nicht ohne Widerspruch, Kritik und Überwindung bürokratischer Hürden erfolgen. Deshalb benötigt unser neuer Dezernent neben der Unterstützung im Rat auch unseren Rückhalt durch die Einbindung der zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure. Der Grüne Kreisvorstand und die Grüne Fraktion werden dem neuen Baudezernenten den Rücken stärken und ihn konstruktiv begleiten.“ so abschließend Anne England.

7 Kommentare

  1. Wenn der so effektiv ist wie seine Kollegin, die Schultante, dann gute Nacht. Da war die Birk noch ne Rakete dagegen, was die sich abhält. Keine Aktion, keine Innovation, keine Reaktion, keine Motivation, keine Bindung zu Trier.
    Seine Geschichte mit der imaginären Familie, naja, er wird schon selber wissen, dass das Hahnebüchen ist. Viel zu viele zusätzliche Projekte aus der Ecke Stadtrat, zu wenig Personal, zu wenig Geld, schlechte Bezahlung des Personals, zu wenig gute Firmen, die selber Personalmangel haben, Preissteigerungen, Lieferengpässe, ein Haushalt, der vielen Umsetzungen selbst entgegen steht,….
    Man darf gespannt sein.

  2. Naja dann hat er ja jetzt ausgesorgt und kann sich fröhlich vermehren und in ein paar Jahren hat er dann auch ein Wohlstandsbäuchlein und sieht aus wie ein Biedermeierspaziergänger, wie sein Vorgänger.

  3. Vielleicht kommen ja bald noch ein paar Dezernate dazu ? Bestimmt haben die Grünen noch ein paar ausbildungslose Parteimitglieder denen man ein entsprechendes Pöstchen vermitteln könnte ! In Berlin hat das ja auch ganz gut funktioniert.

  4. Ich kann nur hoffen, dass die Deutschen aufwachen und diesem rot-grünen Transformations-Wahnsinn an der Wahlurne ein Ende setzen, bevor es für Deutschland zu spät ist.

    • Das hoffe ich auch. Ich habe auch vor der BTW 21 gehofft, dass die Spinner unter 5% kommen, aber es ist wohl noch nicht schlimm genug in diesem Land, sonst erhielten Habeck, Bärbock, Ötzdemir und die attraktive Frau Lang Hartz IV statt €€€€€ monatlich.

      Ich glaube es ist zu spät, man hat die einzige Oppositionspartei erfolgreich stigmatisiert, so dass auch nach Abgang der Raute des Grauens die cdu links bleibt und wie die machtgierige fdp jeglichen Kontakt ablehnt.

      Es könnte eine konservative Mehrheit in unserem Land geben, aber so geht’s halt schneller zu Ende.
      Wäre von daher lieber 96 statt 56, aber man kann sich’s halt nicht aussuchen.😏

    • Es ist zu spät!

      Wenn Wahlen etwas ändern könnten wären sie längst verboten. Das haben Sie offensichtlich immer noch nicht verstanden. Manche lernen nie….

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