++ Aktuell: Kein IC und ICE – Trier bleibt weiterhin vom Fernverkehr der Bahn abgeschnitten ++

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Ein Intercity-Zug der Deutschen Bahn; Symbolbild; dpa

TRIER. Es ist nicht nur bei vielen Triererinnen und Trierern ein viel diskutiertes, sondern auch in der Politik, insbesondere in Wahlkämpfen, ein gerne aufgegriffenes Thema – die Anbindung der Stadt Trier an den Fernverkehr der Deutschen Bahn. Doch dieser Anbindung erteilte ein Sprecher der Deutschen Bahn nun erneut eine Absage, zumindest in den nächsten Jahren.

So werde die Stadt Trier auch in den kommenden Jahren nicht mehr von ICE und Intercityzügen angefahren, teilte ein Vertreter der Deutschen Bahn auf einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer Trier mit. Wie der SWR zunächst berichtete, sei das Angebot zu „unwirtschaftlich“ und „nicht finanzierbar“, da sich die entsprechende Anbindung aus komplett aus dem Verkauf von Fahrkarten finanziere. Aufgrund des gut ausgebauten Nahverkehrs, inklusive der günstigeren Preise, hätten Fernverkehrszüge daher keine Chance, wirtschaftlich rentabel zu sein.

Der Standort Trier ist seit Jahren vom Fernverkehr der Deutschen Bahn abgeschnitten. Ende des Jahres 2011 wurde eine ICE-Direktverbindung von Trier nach Berlin eingestellt. Der letzte IC fuhr im Jahre 2014 vom Hauptbahnhof ab, wie der SWR berichtet.

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8 Kommentare

  1. Auf den A1 Lückenschluss warten wir seit 40 Jahren, der A 60 Ausbau vierspurig bis zur belgischen Grenze obsolet. Nach dem Hochmoselübergang hat man keinen Anschluss an den Hahn gebaut d rumpelt über alte Straßen, das Netz der Bahn Eifelstrecke nicht befahrbar. Koblenz Zugverbindung nicht möglich wegen Bauarbeiten
    Das übliche Drama für die Region und ich habe die Hoffnung auf Besserung aufgegeben.

    • Das Volk hat es so gewählt denn es hat die Tante Malu gewählt und die hat 2014 den IC nach Trier abgewürgt.
      Und das kam so:
      Der IC nach Lux hat pro Jahr ein Defizit von ca 200,000.00EUR verursacht, die bis dahin der luxembourgische Staat gezahlt hatte aber nicht mehr zahlen wollte.
      Stattdessen wollte er, dass auch Rheinland-Pfalz sich beteiligt.
      Nun ist es so, dass der Nahverkehr, sprich die Regionalexpresszüge nach Koblenz, vom Land RLP bestellt und bezahlt werden.
      Es kam daher der Vorschlag, dass der IC Koblenz Trier auch für den Nahverkehr freigegeben wird, dann hätte dort das Wochenendticket gegolten, die Fahrscheine des Nahverkehrs, man hätte den um diese Uhrzeit fahrenden Regionalexpress wegfallen lassen und das Zuschussgeld für diesen für den IC verwendet. Mehrkosten wären dadurch keine entstanden.
      Das hat aber eure Tante Malu nicht gewollt und diesen Vorschlag abgelehnt, Begründung: Rheinland-Pfalz ist nicht dazu da, die Fernverkehrszüge der Bahn zu finanzieren.
      Hätte man auch nicht, siehe oben, denn Mehrkosten wären nicht entstanden, aber das zeigt schon die Fachkompetenz von Grinsemariechen.
      Aber vielleicht ist es auch einfach so: Grinsemariechen hat doch vor ein paar Jahren dazu aufgerufen, Topfpflanzen zu züchten, weil dies gegen den Klimawandel hilft. Vielleicht denkt sie einfach, wenn man ein paar Topfpflanzen aufstellt und sich eine Starterpackung von Märklin kauft und den Zug zwischen den Topfpflanzen durchfahren lässt, dann hat Trier ja Bahnanschluss?! 🙂

    • Tja, so ist das, wenn rotgrün „regiert“, und jetzt neben RP auch im Bund.
      Gibt es irgend etwas, das noch funktioniert in diesem einst schönen Land?
      D wird komplett auf den Kopf gestellt und der Schlafmichel wählt immer wieder die selben Pfeifen.
      Scholz, Klabauterbach, Habeck, Bärziege, Ötzdemir, Lambrecht, Feser, dabei dachten viele nach Merkel, Maas, Spahn und Co könnte es nicht schlimmer kommen.
      Wie bestellt im September, so geliefert.
      Gute Nacht Deutschland.

  2. Einzig der CFL fährt noch (fast) täglich zwischen Düsseldorf und Luxemburg (über Trier) –
    grosses DANKESCHÖN an Luxemburg!
    Überhaupt sehe ich fast nur noch CFLs über die Konzer Eisenbahnbrücke fahren…….

    • Richtig, wenn man auf die DB und die zuständigen deutschen Behörden angewiesen wäre gäbe es hier noch ÖPNV wie vor 50 Jahren, einzig die Luxemburger haben hier investiert ( Ausbau des Schienennetztes von Igel an die Grenze , überregionales Busnetz für Pendler und der Betrieb auf deutschen Schienen fast ins Ruhrgebiet ) dafür muss man dankbar sein.

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