Saar-Gesundheitsminister Jung (SPD): Affenpocken-Ausbrüche rasch eindämmen

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Affenpocken-Viren unter einem Elektronenmikroskop. Foto: dpa

SAARBRÜCKEN. Das Saarland bereitet sich auf den möglichen ersten Affenpockenfall in dem Bundesland vor. Dabei gehe es unter anderem darum, Infektionsausbrüche rasch einzudämmen, sagte Gesundheitsminister Magnus Jung (SPD) am Mittwoch. «Grund zur Vorsicht ist geboten, Grund zur Panik besteht jedoch nicht.» Nach Experteneinschätzung sei keine neue Pandemie zu befürchten.

Affenpocken sind eine seltene, von Tieren auf Menschen übertragbare Viruserkrankung. Übertragungen von Mensch zu Mensch sind selten, aber bei sehr engem Kontakt möglich. Das Virus verursacht nach Angaben von Gesundheitsbehörden meist nur milde Symptome wie Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen und Hautausschlag. Affenpocken können aber auch schwere Verläufe nach sich ziehen, in Einzelfällen sind tödliche Erkrankungen möglich.

«Wir stehen derzeit im Austausch mit den Gesundheitsämtern, dem Universitätsklinikum des Saarlandes, der Kassenärztlichen Vereinigung, dem RKI und dem Bundesgesundheitsministerium, um eine einheitliche Vorgehensweise zu gewährleisten und vor einer Ausbreitung zu schützen», sagte Minister Jung. Personen mit entsprechenden Symptomen sollten schnellstmöglich einen Arzt kontaktieren. (dpa)

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