Freileitungsrückbau bei Taben‑Rodt: Sperrung auf B51 – Masten in extremer Steillage

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Freileitungsdemontage bei Taben‑Rodt: Westnetz koordinierte den Rückbau über Saar, B51 und Bahnstrecke. Foto: Westnetz GmbH

TABEN-RODT. Westnetz hat am Samstag, den 18. April 2026, bei Taben‑Rodt eine 20-kV-Freileitung demontiert. Die Freileitung führte über die Saar, einen Radweg, die Bundesstraße B51 sowie eine Bahnstrecke. Über der B51 befand sie sich in einer Höhe von rund 40 Metern.

Das längste Spannfeld zwischen zwei Masten hatte eine Länge von 400 Metern. Einige Masten befanden sich in extremer Steillage und schwer zugänglichem Gelände. Die Maßnahme konnte planmäßig und ohne Zwischenfälle abgeschlossen werden.

Für die sichere Durchführung der Arbeiten waren umfangreiche Sperr- und Sicherungsmaßnahmen notwendig. Dazu zählten eine Fahrpause auf der betroffenen Bahnstrecke, eine Vollsperrung der Bundesstraße B51 mit Ampelregelung sowie eine zeitweise Sperrung der Schifffahrtsstraße Saar. Alle Maßnahmen wurden zeitlich eng mit den Arbeiten vor Ort sowie mit den eingesetzten Subunternehmen und deren Spezialgeräten koordiniert.

Die Arbeiten begannen morgens um 7 Uhr. Bereits um 8 Uhr konnte das erste Leiterseil über der Bundesstraße kontrolliert geschnitten und abgelassen werden. Im Anschluss wurden die weiteren Leiterseile demontiert und auch aus dem Bereich der Saar herausgezogen. Zur Mittagszeit waren alle Arbeiten erfolgreich abgeschlossen.

Die Planungen für den Rückbau der Freileitung begannen bereits im Jahr 2024. Voraussetzung für die Maßnahme war die zuvor erfolgte Neuverlegung eines Mittelspannungskabels zur Sicherstellung der Stromversorgung des Taben-Rodter Ortsteils Hamm. Als Nächstes folgt der Abbau der Masten. Für die Steilhänge kommt ein sogenannter Schreitbagger zum Einsatz, ein Spezialgerät für anspruchsvolle Einsätze in extremen Lagen. (Quelle: Westnetz GmbH)

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