Trier: Geschwister-Scholl-Turnhalle bleibt Reserve für Ukraine-Flüchtlinge

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Die Turnhalle und Nebenräume der Geschwister-Scholl-Schule in Trier-Nord werden auf die Ankunft von Flüchtlingen vorbereitet. An der Arbeit sind Helfer des THW, Ortsgruppe Trier, der Freiwilligen Löschzüge Trier-Pfalzel und Trier-Kürenz sowie Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Trier. Foto: Presseamt Trier

TRIER. Die Turnhalle der Geschwister-Scholl-Schule, die vergangene Woche im Auftrag des Landes mit städtischer Unterstützung kurzfristig zur Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine umgerüstet wurde, ist derzeit noch nicht mit Flüchtlingen belegt. Sie bleibt aber zunächst für vier Wochen in Reserve, falls die Aufnahmeeinrichtung des Landes kurzfristig erhöhten Aufnahmebedarf haben sollte, wie die Stadt Trier mitteilt. Das Amt für Schulen und Sport ist optimistisch, für alle derzeitigen Nutzer der Halle Ersatzlösungen zur Verfügung stellen zu können. Die Halle wird jeweils zur Hälfte für den Schul- und Vereinssport genutzt.

In Trier sind seit Beginn des Krieges rund 350 Menschen aus der Ukraine auf privaten Wegen aufgenommen worden. Das zeigen die Zahlen der vereinfachten Anmeldung, die die Stadt für Flüchtlinge organisiert hat. Die tatsächliche Zahl dürfte höher liegen, denn täglich gehen noch weitere Anmeldungen ein. Die angemeldeten Menschen können über das Amt für Soziales und Wohnen Hilfen beantragen, zum Beispiel für die Unterbringung oder medizinische Versorgung. Davon haben schon viele der Menschen aus der Ukraine Gebrauch gemacht.

Die Zahl der in Trier lebenden Ukrainerinnen und Ukrainer hat sich durch die Flucht vor dem von Russland ausgelösten Krieg und die mindestens 350 neuen Bürgerinnen und Bürger innerhalb weniger Wochen nun verdoppelt: Ende vergangenen Jahres waren 364 Personen aus der Ukraine in Trier gemeldet.

Auch in der Aufnahmeeinrichtung des Landes in Trier-Nord (AfA) leben derzeit noch mehrere Hundert Menschen aus der Ukraine. Die AfA ist aber nicht zur dauerhaften Unterbringung gedacht, sondern von dort werden die Menschen an die Kommunen im ganzen Land verteilt.

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