Nach 10 Jahren Vorlauf: Trierer „Ruderverein Treviris“ bekommt neues Bootshaus an der Mosel

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Spitzensport. Treviris-Vereinsvorsitzender Matthias Woitok (3. v. r.) freut sich über die Überreichung der Landesstützpunkt-Urkunde durch Innenminister Roger Lewentz (2. v. l.) und Landessportbund-Präsident Wolfgang Bärnwick (links). OB Wolfram Leibe (3. v. l.), Ulrich Steinfurth, Präsident des Ruderverbands Südwest (2. v. r.), und Bürgermeisterin Elvira Garbes freuen sich über die Anerkennung für den Traditionsverein.

TRIER. In der 101-jährigen Geschichte des traditionsreichen Trierer Rudervereins Treviris steht ein Highlight bevor: Nach rund zehnjährigem Vorlauf soll das marode Bootshaus auf dem Moselgrundstück des Vereins an der Luxemburger Straße durch einen Neubau ersetzt werden.

Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das Projekt mit 972.000 Euro, die Stadt Trier steuert nach einem einstimmigen Stadtratsbeschluss vom Mai 2020 einen Zuschuss von 150.000 Euro bei. Das Gesamtbauvolumen, samt 10 Wohneinheiten, beläuft sich auf etwa 5,4 Millionen Euro. Der Neubau ist konzipiert für mehr als 300 Ruderer und rund 80 Boote mit Fitness- und Kraftsportanlagen sowie Aufenthalts- und Übernachtungsmöglichkeiten.

Vor Ort informierten sich jetzt der auch für Sport zuständige Landesinnenminister Roger Lewentz, OB Wolfram Leibe und Bürgermeisterin Elvira Garbes über das Projekt. Dabei erhielt Vereinsvorsitzender Matthias Woitok die Urkunde des Landessportbundes, dass der Status als Landesstützpunkt Rudern um weitere zwei Jahre bis Ende 2023 verlängert ist.

Leibe dankte Woitok und dem gesamten Verein für die Hartnäckigkeit und den Einsatz für das Neubauprojekt: „Da mussten dicke Bretter gebohrt werden, aber Sie sind dran geblieben.“ Es sei auch nicht selbstverständlich, dass das Land trotz der allgemeinen Mittelknappheit das Leistungszentrum in Trier fördere. Lewentz hob im Beisein einiger Jugendlicher und Trainer unter anderem hervor, dass der Verein ein „Markenzeichen für den Leistungssport in Rheinland-Pfalz ist“. Die Verlängerung des Landesstützpunkts bis Ende 2023 sei ein Zeichen der großen Anerkennung und Wertschätzung für den Club, aus dessen Reihen unter anderem Ruder- Olympiasieger Richard Schmidt hervorging.

(Rathaus-Zeitung)

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