LAUTERBACH. Mund abputzen und weiter gehts. So lautet das erste Fazit nach dem Spiel. Auf beiden Seiten fehlten einige Akteure. Die Ausfälle auf Seiten der Eifel-Mosel Bären wogen jedoch sehr schwer und man war froh, überhaupt eine spielfähige Mannschaft nach Lauterbach schicken zu können, wie die Bären mitteilen.
Trotz des frühen 1:0 für die Hausherren durch Andre Bruch (3. Minute) schafften es die Bären zunächst dagegenzuhalten und kamen in der 10. Minute sogar zum Ausgleich. Marcel Hirsch traf auf Zuspiel von Nico Rietz und Lukas Föhr. Doch der Ausgleich hielt nicht lange. Julian Grund markierte in der 12. Minute das 2:1 für die Luchse. Dies war auch gleichzeitig der Stand nach dem 1. Drittel, was aus Sicht der Bären mehr als beachtlich war.
Das Mitteldrittel sollten die Bären möglichst schnell vergessen. Hier zeigte sich, das immer noch ausreichend Qualität bei den Luchsen auf dem Eis stand. Binnen drei Minuten stand es 5:1 für Lauterbach. Tobias Schwab (21. und 23. Minute) sowie Julian Grund (22. Minute) waren die Torschützen. Dies nahm Trainer Michal Janega zum Anlass, um eine Auszeit zu nehmen. Doch die Luchse ließen nicht locker und erzielten noch weitere vier Tore. Julian Grund (29. 36. und 40. Minute) und Matyas Welser (33. Minute) schraubten das Ergebnis auf 9:1. Nach dem zwischenzeitlichen 8:1 wechselten die Bären ihren Goalie und Niklas Hirtz stellte sich ab sofort ins Tor.
Im letzten Drittel fielen noch fünf Tore. Nach weiteren Toren von Andre Bruch (48. Minute) und Lars Metzendorf (52. Minute) stand es 11:1. Doch auch die Bären schafften es nochmal auf die Anzeigentafel. Lukas Föhr markierte das 11:2 (54. Minute). Dass es am Ende 13:2 ausging, lag zum einen an Lamar Spencer der in der (59. Minute) den Endstand erzielte, zum anderen vor allem aber an Julian Grund. Mit seinem fünften Tor des Abends erzielte er das 12:2. Die Bären gratulieren den Luchsen zum Sieg.
Es fällt sicherlich schwer bei einem solchen Ergebnis auch positive Dinge zu finden. Dennoch muss man den Bären Respekt zollen, da allen Umständen getrotzt wurde und das Spiel in Lauterbach angenommen und fair beendet wurde. Mal eben eine solche Anzahl an Ausfällen zu kompensieren, ist nicht möglich. Des Weiteren sollte man erwähnen, dass die beiden Nachwuchsspieler nicht nur im Kader standen, sondern fester Bestandteil des Teams waren. Am kommendem Samstag haben die Bären nun ihr Endspiel im Kampf um das Ticket fürs Final-Four. Es geht zu den Roten Teufeln nach Bad Nauheim.
Tore:
1:0 (3.) Andre Bruch (Julian Grund, Tobias Schwab)
1:1 (10.) Marcel Hirsch (Nico Rietz, Lukas Föhr)
2:1 (12.) Emanuel Grund (Andre Bruch, Julian Grund)
3:1 (21.) Tobias Schwab (Julian Grund, Tavish Davidson)
4:1 (22.) Julian Grund (Ruben Weitzer, Emanuel Grund)
5:1 (23.) Tobias Schwab (Julian Grund, Matyas Welser)
6:1 (29.) Julian Grund (Tobias Schwab, Ruben Weitzer)
7:1 (33.) Matyas Welser (Tobias Schwab, Andre Bruch)
8:1 (36.) Julian Grund (Tobias Schwab, Emanuel Grund)
9:1 (40.) Julian Grund (Matyas Welser, Tavish Davidson)
10:1 (48.) Andre Bruch (Lamar Spencer, Emanuel Grund)
11:1 (52.) Lars Metzendorf (Lamar Spencer)
11:2 (54.) Lukas Föhr (Thomas Barth, Marcel Hirsch)
12:2 (56.) Julian Grund (Matyas Welser, Tavish Davidson)
13:2 (59.) Lamar Spencer (Emanuel Grund, Lars Metzendorf)














