SAARBRÜCKEN. Die saarländische Landesregierung will Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine «schnell und unbürokratisch» helfen. Das Innenministerium stelle Wohnraum für Geflüchtete bereit und koordiniere die vielen Hilfsangebote der Saarländer, teilte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Montag mit. Man werde auch die von der Krise betroffenen Unternehmen im Saarland unterstützen und die Energieversorgung im Blick haben.
Um sich auf die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine für das Saarland «bestmöglich» vorzubereiten, werde es an diesem Mittwoch (2. März) ein Gipfeltreffen geben. Dabei kommen neben der Landesregierung auch Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften, kommunale Spitzenverbände, Hilfsorganisationen und Cybersicherheitsexperten zusammen. Es brauche ein breites gesellschaftliches Bündnis.
Innenminister Klaus Bouillon (CDU) teilte mit: «Wir werden Ukrainerinnen und Ukrainer herzlich im Saarland willkommen heißen.» Es gebe bereits konkrete Gespräche «für mögliche Dependancen» der Landesaufnahmestelle von Lebach. Am (morgigen) Dienstag sei ein Austausch mit den Kommunen geplant. (dpa)













