KAPSTADT. Sieben deutsche im Alter zwischen 25 und 39 Jahren haben sich in Südafrika mit der Omicron-Variante des Coronavirus infiziert, obwohl sie bereits geboostert waren, wie der Berliner „Tagesspiegel“ berichtet. In allen Fällen hatten die Betroffenen aber nur leichte Symptome.
Wolfgang Preiser vom Forschungskonsortium, das Omicron entdeckt hat, sagte dem Blatt: „Durchbruchsinfektionen sehen wir gerade sehr viele. Was wir nicht wussten ist, dass auch eine Booster-Impfung mit Biontech/Pfizer das nicht verhindert.“ Dies dürfe aber nicht falsch verstanden werden, so Preiser: Die Impfung könne zwar die Infektion nicht verhindern, helfe aber trotzdem.
Preiser und seine Kollegen stellten gestern eine Studie vor, aus der hervorgeht, daß die sieben Personen sich als Teil einer Reisegruppe Ende November oder Anfang Dezember angesteckt hatten. Sechs waren mit Biontech geboostert worden, eine Person mit dem Vakzine von Moderna. In allen Fällen lagen die Drittimpfungen zwischen einem und zwei Monaten zurück.


















