Trier. Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag der Amokfahrt unter verschärften Coronaregeln

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Vor der Porta Nigra haben Menschen zum Gedenken an die Opfer einer Amokfahrt Kerzen aufgestellt. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

TRIER. Im Einvernehmen mit dem Bistum Trier und dem Opferbeauftragten der Landesregierung teilt die Stadt Trier mit, dass die beiden Gedenkveranstaltungen für die Opfer der Amokfahrt am Mittwoch, 1. Dezember, im Dom sowie in der Konstantinbasilika unter den derzeit geltenden Regelungen der 28. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes stattfinden. Dabei wird die aktuelle Infektionslage ausdrücklich berücksichtigt. Zum Teil werden die Regelungen noch schärfer als in der Verordnung ausgelegt.

Eingeladen sind für den Dom die Hinterbliebenen der Opfer, Geschädigte der Amokfahrt sowie Vertreter von Rettungsdiensten, Polizei und Ordnungsbehörden sowie der Trierer Stadtrat. Für den Dom sind nun lediglich rund 370 Personen als Besucher registriert. Für das Konzert in der Basilika am Mittwochabend 250 Gäste.

Damit und dank der Aufstellung zusätzlicher Stühle zu den Kirchenbänken im Dom ist es möglich, in beiden Kirchen großzügige Abstände zwischen den Teilnehmenden einzuhalten. Im Dom gelten gemäß der Verordnung für Gottesdienste die 3G-Regelung, das Abstandsgebot und die Maskenpflicht auch am Platz. Die Stadt ruft darüber hinaus alle Gottesdienstbesucher dazu auf, sich zusätzlich tagesaktuell auf das Coronavirus testen zu lassen. Die Gedenkveranstaltung wird im Fernsehprogramm des SWR live übertragen.

Im Konzert in der Basilika gelten gemäß der Corona-Verordnung die 2G-Regelung und das Abstandsgebot. Überdies sollen – über die Vorgaben der Verordnung hinaus – auch am Sitzplatz die Masken getragen werden. Auch hier bittet die Stadt alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer um einen ergänzenden, freiwilligen Selbsttest am Mittwoch.
Die Regelungen werden beim Einlass und während der beiden Veranstaltungen kontrolliert.

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