Auf neuen Wegen durch Trier-Nord: Kombinierter Fuß- und Radweg auf dem alten Moselbahngelände

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Von der Schönbornstraße über das Gelände der ehemaligen Moselbahn und die Metternichstraße bis zur Dasbachstraße wird ein Zwei-Wege-Radweg gebaut. Foto: Stadt Trier

TRIER. Wer mit dem Rad oder zu Fuß in Trier-Nord unterwegs ist, kann sich bald über eine neue Abkürzung freuen: Auf dem alten Moselbahngelände entsteht ein kombinierter Fuß-/Radweg, der eine direkte Verbindung zwischen Kürenzer und Metternichstraße schafft. Und die Metternichstraße wird fahrradfreundlicher.

Bislang müssen Radfahrer auf ihrem Weg zwischen Hauptbahnhof und Ruwer einen Umweg über die vielbefahrene Schöndorfer- und Schönbornstraße nehmen.

Doch schon bald erhalten sie eine eigene Trasse, die über das alte Gelände der Moselbahn verläuft, direkt neben der heutigen Bahnlinie. Der Stadtrat billigte eine entsprechende Verwaltungsvorlage vergangene Woche einstimmig. Der Bau einer Straße an dieser Stelle wird als sogenannter „Moselbahndurchbruch“ seit Jahren diskutiert. Jetzt entsteht dort zunächst ein Durchweg für Fußgänger und Radfahrer, 350 Meter lang, 3,50 Meter breit und durchgängig beleuchtet.

Im Süden schließt die Trasse über das Moselbahngelände an die Kürenzer Straße/Schönbornstraße an. Im Norden endet sie auf Höhe der Metternichstraße am Wasserweg. Dort entsteht neben der bereits vorhandenen Fußgängerampel auch eine eigene Querung für Radfahrer, über die sie sicher in die Metternichstraße gelangen, genauer gesagt auf einen Radweg an der Straße, der ebenfalls neu entsteht. Die beiden Radwege über das Moselbahngelände und an der Metternichstraße bilden damit zusammen eine neue Radachse Nord – Hauptbahnhof. Sie bindet auch den Ruwer-Hochwald-Radweg besser an den Hauptbahnhof an.

An der Metternichstraße wird der Radweg auf einer Länge von 1050 Metern auf der ehemaligen Gleistrasse der Moselbahn verlaufen, in beide Richtungen. Radlerinnen und Radler, die aus Richtung Norden kommen, werden kurz nach der Einmündung der Dasbachstraße über die Fahrbahn auf den neuen Radweg geführt. Für Radfahrer aus Richtung Süden mündet der neue Weg kurz vor der Dasbachstraße in den schon bestehenden Schutzstreifen auf der Fahrbahn, der bis zur Ohmstraße markiert ist. Die Schutzstreifen auf der Metternichstraße zwischen Thyrsus- und Dasbachstraße werden nach der Fertigstellung der neuen Radtrasse entfernt.

Dass der neue Radweg zunächst nur bis zur Dasbachstraße gebaut wird, hat einen wichtigen Grund: An dieser Stelle ist ein neuer Verkehrsknotenpunkt in Planung, um künftig das Aveler Tal besser an Trier-Nord anzubinden. Im Rahmen dieses Projekts werden daher auch neue Radwege gebaut.

Baubeginn für den Bereich Moselbahndurchbruch ist 2022, im Jahr darauf folgt der Radweg entlang der Metternichstraße. Die Gesamtkosten werden auf rund 1,5 Millionen Euro geschätzt. Da Bund und Land finanzschwache Kommunen bei Investitionen in den Radverkehr unterstützen, stellt die Stadt entsprechende Förderanträge und rechnet mit Zuschüssen von rund 1,1 Millionen Euro.

(Quelle: Rathaus Zeitung Trier / Britta Bauchhenß)

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1 KOMMENTAR

  1. Das ist doch eine gute Sache und der Platz ist gegeben. Liebe Radfahrer, denkt bitte daran, dass Fußgänger hinten keine Augen haben. Einfach immer klingeln, damit man nicht unbedacht einen Seitwärtsschritt macht. Leider schon erlebt, es erspart unnötige Unfälle.

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