Verheirateten Geliebten erpresst: Amtsgericht Bitburg verurteilt 56-Jährige

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Foto: Christophe Gateau / dpa-Archiv

BITBURG. Das Amtsgericht Bitburg hat heute in einer Verhandlung eine 56-jährige Frau aus der Eifel wegen Erpressung verurteilt.

Das Gericht sah es im Urteilsspruch als erwiesen an, dass die Frau von ihrem verheirateten Ex-Geliebten 3000 Euro erpresst hatte, damit sie über die Affäre der beiden bei dessen  Ehefrau schweigen würde.

Laut Staatsanwaltschaft drohte sie dem Ex-Geliebten dessen Ehefrau von der Beziehung zu berichten und verlangte für ihr Schweigen insgesamt 3000 Euro.

Zu den Beweismitteln gehörte vor Gericht auch eine WhatsApp-Nachricht, in der die Angeklagte dem Mann schrieb: „Jetzt kannst du dir überlegen, alles zu verlieren oder du machst, was ich sage.“

Laut dem vorsitzenden Richter hatte die Frau so in fünf Fällen den Geschädigten um insgesamt 3000 Euro erpresst. Vor Gericht gab die Angeklagte die Erpressung zu und gab an, dass sie aus Enttäuschung gehandelt hätte. Ihr tue die Erpressung sehr leid.

Das Amtsgericht verurteilte die 56-Jährige heute zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und fünf Monaten auf Bewährung. Der Richter berücksichtigte im Urteilsspruch die emotionale Verfassung der Frau und auch dass die Frau Reue gezeigt hatte.

 

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