Trier: Ehemalige General-von-Seidel-Kaserne wird nachhaltiges Gewerbegebiet

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Foto: Wirtschaftsförderung Trier

TRIER. Es geht voran auf dem Gelände der ehemaligen General-von-Seidel Kaserne. Seit Ende 2020 rollen hier bereits die Bagger und haben in den letzten Monaten eine Vielzahl an baufälligen Gebäuden abgerissen.

Vorher wurden diese schon entrümpelt und entkernt. Die nächsten Schritte zeichnen sich schon ab. Projektleiter Alexander Fisch von der städtischen Wirtschaftsförderung zeigt sich sehr zufrieden mit den bisherigen Arbeiten und weist darauf hin, dass derzeit bereits die Vorbereitungen für die Aufstellung des Bebauungsplans laufen und der Aufstellungsbeschluss in Kürze in die Gremien eingebracht werden kann.

2019 hatte die Stadt Trier das Gelände vom Bund erworben. Auf der rund zehneinhalb Hektar großen Konversionsfläche soll ein nachhaltiger und CO2-neutraler Gewerbepark entstehen. Dabei plant die Wirtschaftsförderung die Parzellen vor allem an Handwerksbetriebe und Dienstleistungsunternehmen (Büronutzungen) zu vermarkten. An diesen Betrieben richtet sich die zu schaffende Infrastruktur aus, immer in Einklang mit den Vorgaben des Flächennutzungsplans. Da schallschutzrechtliche Regelungen beachtet werden müssen, eignet sich die Fläche nur für nicht störende Gewerbebetriebe. Vor allem kleineren Firmen mit einem Flächenbedarf von 500 bis 4.000 m² soll eine Ansiedlung ermöglicht werden.

Wenn Firmen ein Interesse an einer Ansiedlung auf dem Gelände haben, bittet die Wirtschaftsförderung darum, eine Absichtserklärung auszufüllen und diese per E-Mail oder Post einzureichen. Dies hat den Vorteil, bei den weiteren Schritten Berücksichtigung zu finden und automatisch zu Infoveranstaltungen und Ähnlichem eingeladen zu werden. Weitere Details sowie die Absichtserklärung und ein Steckbrief zur General-von-Seidel Kaserne stehen im Internet: www.trier.de/wirtschaft-arbeit/bauflaechen-gewerbe/seidel-kaserne.

Daten und Fakten
1950er Jahre: Baubeginn und Hauptquartier für die vierte Alliierte Taktische Luftflotte der
NATO. Ab Ende der 1950er-Jahre Unterbringung unterschiedlicher Einheiten der Bundeswehr.
2012: Abzug der letzten Soldaten.
2014: Unterbringung von Flüchtlingen.
2019: Kauf des Geländes.
2020: Beginn der ersten Abrissarbeiten.
ab 2023/2024: Ansiedlung von Betrieben sowie der Freiwilligen Feuerwehren Euren und Zewen.

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