Bleche zuschneiden: Diese Gefahren bestehen!

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Symbolbild; pixabay

Anders als bei Holz haben die wenigsten Menschen Erfahrungen damit, Blech zu verarbeiten. Das beginnt schon im Werkunterricht, wo Holz und Ton als ungefährliche Werkstoffe verwendet werden. Erfahrungen mit dem Zuschneiden von Blechen sammelt man meistens erst im Erwachsenenleben.

Oder auch nicht, denn es ist wirklich nicht ohne sich selbst daran zu versuchen. Und doch erscheint es der einzige Weg zu sein, wenn man ein Blech in einer bestimmten Größe braucht. Der Handel hat nämlich wenig Auswahl zu bieten. Auch hier ist man mit Holz wieder klar im Vorteil.

Wer ein Blech austauschen will oder überhaupt zum ersten Mal eines verbauen will, der muss sich ganz genau überlegen, was für ein Blech er braucht. Geht der Versuche nämlich schief, dann hat man erneut das Problem der Beschaffung. Das verzögert den Baufortschritt und ist frustrierend.

Achte auf deine Finger
Die Kanten von Blechen sind immer scharf und man kann sich leicht daran schneiden. Das gilt umso mehr, wenn man eine selbst geschnittene Kante hat. Diese wird nämlich mit ziemlicher Sicherheit nicht gerade und gleichmäßig sein.
Die meisten Bleche sind so dünn, dass man auch noch aufpassen muss, sie nicht zu verbiegen. Deshalb ist es keine Option, diese zur Erhöhung der eigenen Sicherheit mit Schraubzwingen zu fixieren. Auch bei den weiteren Arbeitsschritten wie dem Entgraten der Schnittkante oder dem Abkanten kann man rasch abrutschen und sich eine Schnittverletzung zuziehen.

Man braucht spezielles Werkzeug für den Blechzuschnitt
Wer hat denn eine vernünftige Blechschere, eine Eisensäge oder gar einen Trennschleifer mit Metallscheibe in seinem Werkzeugschrank. Das dürfte auf die meisten Hobbyhandwerker nicht zutreffen.

Mit dem Werkzeug, mit dem man sonst Holz bearbeitet, kommt man aber bei Alublechen nicht weiter. Ganz im Gegenteil: Man erhöht damit lediglich das eigene Verletzungsrisiko und wird das Blech unbrauchbar machen.
Es steht also zunächst eine Investition an. Aber lohnt sich die, wenn man doch zum ersten Mal einen Blechzuschnitt ausführen will und noch gar nicht feststeht, ob und wann man das erneut tun wird?

Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Allerdings gilt auch hier. Wer billig kauft, der kauft zweimal. Man sollte niemals am Werkzeug sparen, das macht sich immer im Arbeitsergebnis bemerkbar.

Alubleche sollten immer exakt nach Maß zugeschnitten sein
Für die meisten Verwendungsformen von Blechen kommt es auf eine exakte Einhaltung der Maße an. Auch das ist beim Holz anders. Das spielen 1 oder 2 Millimeter oft keine Rolle. Oder sie können mit einer Unterlegscheibe oder einer längeren Schraube kaschiert werden. Wenn man aber ein Schuppendach baut oder eine Mauerabdeckung fertigt, dann sind das die entscheidenden Millimeter.

Selbst ein nicht ganz gerader Schnitt kann dann nämlich dazu führen, dass Wasser in den Schuppen oder das Mauerwerk eindringen kann. Die Schäden, die dadurch entstehen können, können in die Tausende gehen. Und alles nur, weil man unsauber gearbeitet hat.

Wer also keine Erfahrung mit dem Zuschneiden von Alublechen hat und vielleicht das erste Mal überhaupt eine Blechschere verwendet, der kann sich gedanklich schon auf den zweiten Versuch einstellen. Nur einem wahren Naturtalent gelingt auf Anhieb ein Arbeitsergebnis, das mit einem Profi mithalten kann.

Baumärkte wollen an Blechen gut verdienen
In jedem Baumarkt sind die Produkte, die sich vielfach am Tag verkaufen, die beliebtesten. Der Baumarkt kann sie in großen Mengen einkaufen und dadurch gute Einkaufspreise erzielen. Über die vielen Verkäufe wird dann Geld verdient.
Produkte, die extra angefertigt oder nur für einen Kunden bestellt werden müssen, werden mit einer höheren Gewinnmarge kalkuliert. Als Kunde zahlt man deshalb teilweise saftige Preise, damit sich der Verkauf eines Bleches für den Baumarkt auch lohnt. Selbst Standardbleche, die im Markt vorrätig sind, werden mit hoher Gewinnmarge bepreist.

Ein weiterer Faktor ist, dass man das benötigte Blech nicht sofort mitnehmen kann. Es wird erst bestellt und kommt dann Tage später im Baumarkt an. Man muss den Weg dorthin also noch ein zweites Mal auf sich nehmen. Auch das muss man mit einkalkulieren.

Die einfache Lösung: Alublech im Internet bestellen
Kleidung und Elektrogeräte bestellen wir wie selbstverständlich im Internet. Warum machen wir das nicht auch mit Blechen? Auf diese Frage gibt es keine sinnvolle Antwort, denn im Internet kann man sich rund um die Uhr Alublech zuschneiden lassen. Natürlich nicht bei den großen Handelsplattformen. Aber bei einem Experten wie Blechmal.
Dort bekommt man Bleche aller Art und kann selbst festlegen, wie sie gefertigt werden sollen. Der dafür entwickelte Blechkonfigurator führt durch den Bestellprozess, in dem man Material, Größe und Form auswählen kann. Es wird ein individueller Preis kalkuliert und wenn man den Auftrag erteilt, dann hat man in nur 2 bis 7 Werktagen ein nach Maß gefertigtes Blech in Händen.

Man bekommt Bleche zu transparenten Preisen und muss sich keine Gedanken mehr machen, ob der Selbstversuch im Zuschneiden gelingt. Stattdessen kann man schon die nächsten Schritte planen, denn das maßgefertigte Blech muss nur noch befestigt werden. Das spart Zeit und Nerven.

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