In Klinik eingewiesen: Komplikationen nach Astrazeneca-Impfung bei Frau aus Trier

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Eine Ampulle des Corona-Impfstoffs der Universität Oxford und des Pharmakonzerns Astrazeneca. Foto: Russell Cheyne/PA Wire/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

TRIER/MAINZ. Bei einer Frau aus dem Raum Trier ist nach einer Corona-Schutzimpfung mit Astrazeneca auch eine Thrombose (Blutgerinnseln) in den Hirnvenen festgestellt worden.

Die 47-Jährige werde in einer Klinik behandelt, es bestehe keine Lebensgefahr, teilte die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Mittwoch in Mainz mit.

Die Diagnose sei am Sonntag gestellt und das Ministerium am Dienstagabend informiert worden. Wann die Frau geimpft wurde, war zunächst genauso unklar wie die Frage, ob es einen Zusammenhang mit der Impfung gibt.

In Deutschland hatte das für die Impfstoff-Sicherheit zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) eine Aussetzung der Impfungen mit Astrazeneca empfohlen. Nach Angaben aus dem Gesundheitsministerium wurden in Deutschland bis Dienstagabend insgesamt acht Fälle mit Thrombosen (Blutgerinnseln) in den Hirnvenen in zeitlichem Zusammenhang zur Impfung gemeldet. Der Trierer Fall ist nach Einschätzung von Bätzing-Lichtenthäler wohl der neunte.

Die Zahl der Fälle ist demnach statistisch signifikant höher als in der Bevölkerung ohne Impfung. Laut PEI waren die Betroffenen vor allem Frauen. Ob ein kausaler Zusammenhang zwischen Impfung und Thrombose besteht, wird derzeit untersucht.

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