Die Lage vor Bund/Länder Gipfel – wie geht es mit Schulen und Kitas weiter?

2
Michael Kappeler

Im Anschluss an eine neue Runde von Bund-Länder-Beratungen zu Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie informiert die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die Öffentlichkeit an diesem Dienstag über die Ergebnisse. Die Mehrheit der Länderregierungschefs, unter ihnen auch Dreyer, ist für eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen über den 10. Januar hinaus bis zum Monatsende. Auch der Bund tritt dafür ein.

Vor den Beratungen, die für 13.00 Uhr terminiert wurden, erklärte Dreyer, sie setze «weiterhin alles daran, die Infektionszahlen zu senken, um das öffentliche Leben bald wieder schrittweise hochfahren zu können». Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland sei aber noch immer viel zu hoch. Und: Die Auswirkungen von Weihnachten und Silvester könnten frühestens in einer Woche sichtbar werden. «Wir können daher noch keine Lockerungen vornehmen, aber wir arbeiten weiter daran, wie wir das öffentliche Leben wieder hochfahren können.»

Mit Ausnahme von Läden für den täglichen Bedarf sind Einzelhandelsgeschäfte seit dem 16. Dezember geschlossen. Gaststätten, Hotels, Kultur- und Freizeiteinrichtungen wurden bereits am 2. November 2020 geschlossen. Im öffentlichen Raum dürfen sich zurzeit Angehörige aus zwei Haushalten treffen, höchstens jedoch fünf Personen. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt.

Die Landesregierung hatte außerdem bereits vor Weihnachten festgelegt, dass es an den Schulen im Land bis zum 15. Januar Fernunterricht geben wird. Die schriftlichen Abiturprüfungen sollen aber wie geplant am Donnerstag (7.1.) beginnen. Die Kitas sollen offenbleiben für Kinder, deren Eltern sonst keine Betreuungsmöglichkeit haben.

Vorheriger ArtikelMit Spannung erwartet: Arbeitsagentur stellt Daten für Rheinland-Pfalz vor
Nächster ArtikelLöscharbeiten bis in frühen Morgen – über 50 Feuerwehrkräfte bei Brand in Zerf

2 KOMMENTARE

  1. Coronaviren gibt es meist in den Herbst/Wintermonaten. Die simpelste Lösung ist, man lässt sich den Titter bestimmen, was in Studien bereits gelaufen ist. Dann entscheidet man, ob eine Impfung nötig ist. Die Jahre zuvor hat sich auch keine Regierung darüber Gedanken gemacht, außer, das jetzt vieles gegen die Wand gefahren wird.

  2. Natürlich respektiere ich die Angst meiner Mitbürger vor Krankheit und Tod. Ich akzeptiere aber nicht, dass alle anderen Krankheiten nur einer einzigen untergeordnet werden. Ich akzeptiere nicht, dass ein wissenschaftlicher sowie gesellschaftlicher und sozialer Diskurs mit aller Macht vermieden wird.
    Sollten dabei Fakten verzerrt oder unterschlagen worden sein, ist die juristische Aufarbeitung unerlässlich.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.