Sammlung für krebskranke Kinder: PS-starke Weihnachtsmänner sind auf Spendenfahrt

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Harley Davidson riding Santas
Patrick Kuntz, Gründer der Initiative «Harley Davidson riding Santas», auf seinem Motorrad. Foto: Uwe Anspach/dpa

LANDAU. Rund zwei Dutzend als Weihnachtsmänner verkleidete Biker haben auf Motorrädern eine traditionelle Spendenfahrt durch den Süden von Rheinland-Pfalz absolviert.

Die «Harley Davidson riding Santas» sammeln auf ihrer alljährlichen Tour seit 2016 für ein Heim für krebskranke Kinder – am Sonntag fuhren die PS-starken Männer und Frauen mit Mütze und Rauschebart aber coronabedingt nicht als Gruppe, sondern vereinzelt, wie Sprecher Patrick Kuntz der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Santas hätten etwa 20 Beutel mit Geschenken für Kinder und Senioren bei Gemeinden in der Region abgegeben.

In den vergangenen Jahren säumten zahlreiche Begleiter die Strecke der Biker, und an Zwischenstationen kam es zu herzlichen Begegnungen. «Diesmal war es etwas trostlos», sagte Kuntz. «Wir hatten wenig Zuschauer, die Orte waren wegen Corona und wegen des nasskalten Wetters wie leer gefegt.» Die Gruppe habe dies aber bewusst so gewählt und diesmal die genaue Strecke nicht öffentlich gemacht. «Die Behörden hätten dies als Einladung zur Versammlung verstehen können.»

Im vergangenen Jahr kamen bei der Aktion der Spendensammler auf schweren Maschinen rund 53 500 Euro für das Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen zusammen, deutlich mehr als in den Vorjahren. «Trotz Corona wollten wir in diesem Jahr wieder am Nikolaustag zeigen: Wir sind für euch da – auch in diesen schwierigen Zeiten», sagte Kuntz.

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