Verstöße gegen die Corona-Regeln: Polizei Bitburg löst Privatparty auf

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BITBURG. Wie auch die Polizei Bitburg mitteilt, gelten seit Montag dieser Woche die Bestimmungen der Zwölften Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz, die weitere einschneidende Regelungen für das öffentliche Leben beinhalten.

Diesen Ge- und Verboten vorangestellt ist der dringende Appell an die Bevölkerung, sich auch in der privaten Lebensgestaltung möglichst an die infektionsreduzierenden Regelungen zur Eindämmung der Pandemie zu halten.

Bereits am Montagabend, kurz vor Mitternacht, meldete ein um seine Gesundheit besorgter Bürger eine Ruhestörung durch extrem laute Musik aus einem Anwesen im Bitburger Norden. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten schon bei der Anfahrt eine lautstarke Beschallung bis in die umliegenden Straßenzüge fest. Augenscheinlich wurde in dem betreffenden Anwesen eine private Party mit mehreren Personen gefeiert. Insgesamt konnten 10 Personen aus mehreren Hausständen auf engstem Raum festgestellt werden, die unbeschwert eine Geburtstagsparty feierten. Weder Abstände noch Hygieneregeln wurden eingehalten. Die Wohnung war den Beamten bereits aus einem ähnlich gelagerten Fall aus der Vorwoche bekannt. Die Feierlichkeiten wurden auf der Basis des allgemeinen Polizeirechts zur Gefahrenabwehr aufgelöst.

„Auch im Privaten stattfindende Veranstaltungen bergen, wenn sie wie diese in Bitburg abgehalten werden, ein hohes Infektionsrisiko für Unbeteiligte, da die unvorsichtigen und ungeschützten Teilnehmer sich infizieren und das Virus so weiterverbreiten können“, stellt der Leiter der Polizeiinspektion Bitburg, Polizeioberrat Christian Hamm, klar.

Die Polizei wird auch zukünftig derartigen Hinweisen aus der Bevölkerung sowie eigenen Feststellungen nachgehen, das Gefahrenpotential in jedem Einzelfall bewerten und Zusammenkünfte erforderlichenfalls konsequent auflösen.

Selbst wenn die Beachtung von in der Öffentlichkeit geltenden Vorschriften sich auf diese Weise sehr auf die private Lebensgestaltung auswirkt, appelliert die Polizei daran, Verantwortung auch für die Mitmenschen zu übernehmen und sich solidarisch zu verhalten. Jede*r Einzelne trägt durch sein individuelles und coronakonformes Verhalten dazu bei, die Dynamik des Infektionsgeschehens nachhaltig abzuschwächen.

Weitere Informationen zu den aktuellen Regelungen finden Sie auf der Internetseite des Landes Rheinland-Pfalz unter: https://corona.rlp.de/

24 KOMMENTARE

  1. Alles wie gehabt, ein jeder Partyfeiernder wird wieder zusammen genüppelt bis zum geht nicht mehr, wie armselig ist das ganze wieder seitens der Polizei. Warum läßt man die Leute nicht in Ruhe und geht die wahren Verbrecher jagen aber weit gefehlt. Wie jämmerlich….

    • In einer Pandemie mutwillig zur Ausbreitung beizutragen ist ein Verbrechen. Völlig richtig, hier zu handeln. Ich hoffe auf eine saftige Geldbuße für diese egoistischen Leute.
      Genau die sind nämlich der Grund dafür, dass es jetzt wieder einen Lockdown light gibt.
      Macht nur weiter so, dann geht es auch im Dezember so weiter.

  2. „…meldete ein um seine Gesundheit besorgter Bürger eine Ruhestörung…“ Welch eine einfallsreiche Umschreibung. Oder werden die Viren jetzt auch schon durch Schall übertragen?

  3. Selber Schuld wenn man die Musik so laut aufdreht dass man es schon von weitem hören kann.
    Wenn man schon gegen alle Regeln feiert dann zumindest leise. Dann bekommt es auch keiner mit der die Polizei ruft.

  4. Ich schlage vor die Polizei und Ordnungsämter mit Schnelltests auszustatten. Vor Ort werden die Partyteilnehmer kostenpflichtig getestet. Sind alle negativ dürfen sie weiterfeiern, weil dann keine Gefahr für andere besteht. Alternativ könnte man die Personalien feststellen und alle Teilnehmer auferlegen sich nach Ende der Party in Quarantäne zu begeben, bis ein negativer Test vorgelegt wird. (So wird es bei Reiserückkehrern ja auch gemacht)

    • Gute Idee, aber glauben Sie, dass sich derartige Idioten dann an die Quarantäne halten? Eher nicht.
      Deshalb wäre tatsächlich ein Schnelltest/Abstrich vor Ort sinnvoll, plus Kosten und Strafe.

  5. Das Denunzieren gaukelt eine Macht vor, die die Denunzianten in ihrem normalen langweiligen Leben nicht haben. Es führt für einen kurzen Moment zur Dopaminausschüttung (Glückshormon) im Gehirn und macht mit der Zeit süchtig wie eine Droge. Präventiv sollte man Denunzieren deshalb als Ordnungswidrigkeit ahnden.
    Zudem fördert dies die Charaktererziehung unserer Gesellschaft.
    😉

    • Schauen Sie mal im Duden nach, was Denunziant bedeutet. Bei rechtswidrigem Handeln ist es Bürgerpflicht, die Polizei zu rufen.

      • Unsere Gesetzgebung unterscheidet immer noch und zurecht zwischen (auch regionalen) Ordnungswidrigkeiten und dem Strafrecht (hier zwischen Vergehen oder Verbrechen). Ich auch!
        Den Duden für die Rechtschreibung zu nutzen ist sinnvoll, ich kann ihn aber leider nicht als (moralische oder faktische) Rechtsgrundlage anerkennen.

  6. @ die Herren „Jupp“ und „Deichbuddler“: Merken Sie nicht, was Sie hier von sich geben? Es werden solche ignoranten Idioten, die sich nicht an die verbindlichen Regeln halten nicht „zusammengeknüppelt“. Und eine recht einfältige (ich wollte nicht das Wort dämlich benutzen) Frage in diesem Zusammenhang ist, ob Viren durch Schall verbreitet werden. Nö, Herr Deichbuddler, das müssten selbst Sie wissen…………oder auch nicht.

    • Mich amüsiert diese Scheinheiligkeit: Ordnungskräfte anrufen unter einem Vorwand. Die beiden getätigten Aussagen passen nämlich irgendwie überhaupt nicht zusammen. Entweder rufe ich die Polizei weil ich meine Gesundheit beeinträchtigt sehe da die Besucher einer Feier unverantwortlich die maximale Anzahl überschreiten oder mich nervt der Lärm, der dort veranstaltet wird. Aber „ein um seine Gesundheit besorgter Bürger meldet eine Ruhestörung…“ , ich bitte Sie, Herr Schroeder, was ist das denn für ein Quatsch?

      So, Herr Schroeder, jetzt habe ich ihnen auch eine „Gebrauchsanleitung“ für meinen letzten Post geliefert denn anscheinend bereitet es Ihnen massive Schwierigkeiten, Sarkasmus von Realität zu unterscheiden. Somit kann ich den Begriff „Einfältigkeit“ einschließlich ihrer eingeklammerten Zusatzbemerkung ruhigen Gewissens an sie zurückgeben

  7. Ihr Drei seid so blöd wie ein Bagger.
    Dies ist wohl eine Beleidigung für einen Bagger, für die ich
    mich entschuldigen muss.
    Verstanden habt ihr nichts, aber auch gar nichts.

  8. Sicher bloß eine Party von irgendwelchen Drogenspinnern, die bei jeder Gelegenheit auf die „ungerecht“ hohen Staatsgehälter und Pensionen aufmerksam machen.
    Viele Arten von Zusammenkünften sind geeignet, eine staatsgefährdende Konspiration unter den Teilnehmern auszulösen, deshalb müssen alle Beamte des Denunziantenstaates 24/7 die Observationshoheit über sämtliche Privat-Aktivitäten haben.

    • Peter, lass das Crack sein…..und such dir endlich nen Job, dann hast du keine Zeit mehr, dir so einen Schwachsinn auszudenken.

      • Ich bin nicht Peter und nicht nur von Crack wird man paranoid. Von den mehr verbreiteten Sachen wird man’s auch.
        Das sind alles nur deine Drogen, Darth.

  9. WTF, auch dem größten Hinterwäldler sollte doch jetzt klar sein, dass es jetzt heißt – Ball flach halten.
    Man kann von dem ganzen Lockdown ja halten was man will, aber ich glaube das, dass rebellieren gegen die Maßnahmen auch keinem helfen, im Gegenteil, es zögert den ganzen Kram nur in die Länge.
    Eins sollte doch in den letzten Monaten in die Kleinhirnrinde vorgedrungen sein, es gibt wichtigeres wie jede Woche/-ende Party!

  10. @Sascha

    “ Gute Idee, aber glauben Sie, dass sich derartige Idioten dann an die Quarantäne halten? Eher nicht.
    Deshalb wäre tatsächlich ein Schnelltest/Abstrich vor Ort sinnvoll, plus Kosten und Strafe. “

    Es gibt keinen funktionierenden Schnelltest. Auch der PCR Test, der als Grundlage für einschneidende Massnahmen bis hin zum Freiheitsentzug dient, ist extrem fehleranfällig.

    Ihre unsinnige Zuschrift ( es gibt keinen funktionierenden Schnellstest – ist das für Sie so schwer einfachste Fakten zu recherchieren?- ) beweist lediglich, dass Sie vorsichtig sein sollten, andere Menschen als „Idioten“ zu bezeichnen. Ihr unsinnger Kommentar könnte eher zu der Schlussfolgerung verleiten, dass Sie in diese Kategorie einzuordnen sind.

    • Ich spreche von einem Antigen Schnelltest. Nicht zu verwechseln mit einem PCR Test oder dem nun bei DM kritisierten Antikörpertest.
      Der Antigentest erfolgt auch mit Abstrich und liefert in ca. 15 Minuten recht valide Ergebnisse.

  11. Es ist an der Zeit den ganzen Lockdown-Quatsch zu beenden. Unsere Regierungen haben komplett versagt. AHA reicht vollkommen aus. Inzwischen werden die (großen) Medien gaaaaaaanz langsam wach und merken, dass man am Ziel vorbei geschossen wurde. Wurde aber auch Zeit.

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