Mit Rasierklinge JVA-Beamten in Wittlich in den Hals geschnitten – BGH verwirft Revision

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Symbolbild "Rasierklingen"

Bildquelle: pixabay

TRIER. Wie das Landgericht Trier mitteilt, hat der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs die Revision des Beschuldigten, welcher für den Angriff auf einen JVA-Beamten am 8. Juni 2020 verurteilt wurde, mit Beschluss vom 13. Oktober 2020 verworfen.

Mit dem angefochtenen Urteil wurde die Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Am 20. Juli 2019 hatte der Angeklagte eine aus einem Einmalrasierer ausgebaute Rasierklinge mit sich geführt und unter Verwendung derselben einem Bediensteten der JVA, der ihm kurz den Rücken zugedreht haben soll, in Tötungsabsicht eine zehn Zentimeter lange Schnittwunde an der linken Halsseite zugefügt.

Er befindet sich seit dem 26. Juli 2019 in einstweiliger Unterbringung im Klinikum Nette Gut. Der Angeklagte soll seit seinem 14. Lebensjahr polytoxikoman sein und seit seinem 16. Lebensjahr immer wieder Symptome paranoider Schizophrenie aufweisen. Die ihm vorgeworfenen Taten soll er im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen haben.

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