++ Aktuell – Bund und Länder einigen sich auf Mindest-Geldstrafe für Listen-Fälscher! ++

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Ein Gast gibt seine Daten in einer Liste eines Restaurants ein © dpa Picture-Alliance Arne Dedert

BERLIN. Nach Informationen der Deutschen-Presse-Agentur, haben sich die Ministerpräsidenten der Länder bei ihrer Video-Konferenz auf eine Strafe für sogenannte „Listen-Fälscher“ geeinigt.

Demnach müssen Bürgerinnen und Bürger, die in einer Gastwirtschaft oder in einem Restaurant falsche Angaben zu ihrer Person machen, künftig mit einem Mindestbußgeld von 50 Euro rechnen. Wie dies kontrolliert werde, ist aktuell noch nicht erkannt.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin, Malu Dreyer, hat für 18 Uhr eine Pressekonferenz angekündigt.

4 KOMMENTARE

  1. Fragewort mit H: Häääähhh???

    Stehe ich jetzt auf dem Schlauch oder was? Wenn ich auf einer Liste falsche Daten angebe, wie soll ich da ermittelt werden? Oder sollen zukünftig biometrische Daten erfasst werden wie Retinascan, DNA- Probe oder Fingerabdruck? Vielleicht sollen ja auch €50,- als Pfand hinterlegt werden die dann an die angegebene Adresse zurückgeschickt werden? Fragen über Fragen… And the wind cries Mary…

  2. Falsch: „Demnach müssen Bürgerinnen und Bürger, die in einer Gastwirtschaft oder in einem Restaurant falsche Angaben zu ihrer Person machen, künftig mit einem Mindestbußgeld von 50 Euro rechnen.“
    Richtig: der Gastwirt muss zahlen !

  3. Was da wieder für ein Unsinn beschlossen wurde ist unglaublich.

    Mal wieder nicht zu Ende gedacht
    und über die Durchführbarkeit wurde wohl gar nicht diskutiert.

    Aber über den „Preis“ konnte man sich wohl einigen.

  4. Je mehr man die Menschen mit immer komplizierteren und zum Teil sinnlosen Regelungen unter Druck setzt, desto weniger sind sie gewillt, diese zu erfüllen und wehren sich, indem sie diese nicht erfüllen, falsche Angaben machen, usw.
    Ein Drittel der Neuansteckungen ist z zt auf das häusliche Umfeld zurückzuführen. Heisst? Irgendjemand in der Familie ist infiziert, weil er z.B. eine private, eigtl verbotene Feier besucht hat.
    Würde man Discotheken mit beschränkter Teilnehmerzahl, Clubs usw wieder öffnen, bestünde dieses Problem nicht, liebe 50% korrekte und 50% falsche Daten als gar keine Daten.
    Der zweite Unsinn, der dazu beiträgt, dass die Menschen lieber ihre Identität verschleiern, ist die zweiwöchige Isolation. Kein Mensch packt es psychisch, 2 Wochen nur in seiner Wohnung zu hocken, wie soll das denn funktionieren. Da kann ich voll verstehen, dass man alles tut um seine Daten nicht herauszurücken.

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