Naturparks wichtig für Erholung, Gesundheitsvorsorge und naturverträglichen Tourismus

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Blick von Kanzem; Foto: Naturpark Saar-Hunsrück

Die Corona-Pandemie zeigt offenkundig, wie wichtig der Beitrag der 104 Naturparke, 18 Biosphärenreservate, 16 Nationalparke und des zertifizierten Wildnisgebietes für das physische und psychische Wohlergehen der Bevölkerung sowie für den naturverträglichen Tourismus in Deutschland ist.

Auf mehr als einem Drittel der Landesfläche leisten sie vereint als Nationale Naturlandschaften einen signifikanten Beitrag zur Erholung und Gesundheitsvorsorge der Menschen. Auch der Naturpark Saar-Hunsrück mit Nationalpark Hunsrück-Hochwald wird für die Naherholung stark genutzt. Mit den Lockerungen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie steigt nun auch die Nachfrage nach Erholungs- und Urlaubsangeboten innerhalb Deutschlands, sodass spätestens in den Ferienmonaten mit einem stark erhöhten Besucheraufkommen in bisher ungeahnter Intensität auch im Naturpark Saar-Hunsrück zu rechnen ist.

“Die Nationalen Naturlandschaften sind Deutschlands Herz der Natur. Gerade in diesen schwierigen Zeiten sind sie als Erholungsraum und Urlaubsgebiet von unverzichtbarem Wert. Naturbezogene Freizeitangebote sind mehr denn je für das Seelenheil der Menschen notwendig. Die Nationalen Naturlandschaften stehen für intakte Natur und Landschaft mit all ihren Tier- und Pflanzenarten und landschaftlichen Schönheiten. Dabei ist es wichtig, das Erleben der Natur mit dem Schutz der Natur in Einklang zu bringen, denn das eine ist ohne das andere nicht zu haben“, so Peter Südbeck, Vor- standsvorsitzender des Nationale Naturlandschaften e. V. (NNL) und Friedel Heuwinkel, Präsident des Verbandes Deutscher Naturparke e. V. (VDN).

Weiter Informationen über den Naturpark erhalten Sie bei der Naturpark-Geschäftsstelle Hermeskeil, Telefon 06503/9214-0 und info@naturpark.org.

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1 KOMMENTAR

  1. Leider liegt der Naturpark Saar- Hunsrück mit Nationalpark Hunsrück- Hochwald Region unter der Kampfjetübungs- und Betankungszone Tra Lauter, welche täglich durch Staffeln aus ganz Deutschland, Belgien, Holland, Italien und der U. S. Air Force überproportional genutzt wird. Dazu kommt die Bestrahlung
    durch die Polygoneanlage. Außerdem liegt die Region in den Flugschneisen der Flughäfen Hahn, Luxemburg, Lüttich, Saarbrücken und Frankfurt, welche alle hier bei Starts und Landungen bei Tag und Nacht auf deutlich hörbarer Höhe überfliegen und gerne bei Problemen hier auch kreisen, um Kerosin abzulassen.
    Natürlich ist jetzt zu Coronazeiten die zivile Luftfahrt noch etwas eingeschränkt, ebenso der Sportfliegerbetrieb an Sonntagen.
    Alles in allem also eine sehr schöne Gegend um Erholung vom Alltag und Ruhe zu finden.

    Wer sich über den militärischen Fluglärm beschweren möchte, kann bei bifluglaerm.de kostenlose Überfluglisten seines Wohnorts anfordern.

    Ich hoffe wirklich, dass die Region sich zu einer wirklichen Naturschutz- und Ruhezone entwickelt, so das die Steuergelder, die man hier Errichtung des Nationalparks eingesetzt hat und noch wird nicht unnütz und verschwendet waren.
    Umwelt- und Naturschutz kann nicht nur auf dem Boden stattfinden.

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