Millionenschaden und tagelange Löscharbeiten nach Großbrand

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DIEZ. Bei dem Großbrand in einem Recyclingbetrieb in Diez nahe Limburg ist in der Nacht auf Donnerstag ein Sachschaden von schätzungsweise 4,5 Millionen Euro entstanden.

Das teilte das Unternehmen Uriel Papierrohstoffe in einem Blog-Beitrag auf der Internetseite seines Limburger Versicherungsmaklers Pro Consult mit (Stand Donnerstag). Zuvor hatten andere Medien darüber berichtet. Die Rhein-Lahn-Kreisverwaltung ergänzte, am Freitag seien noch immer rund 170 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen. «Die Nachlöscharbeiten werden wohl noch mehrere Tage dauern», sagte eine Sprecherin. Zwei Bagger zögen dafür Glutnester auseinander.

Bei dem Feuer auf dem Uriel-Gelände in Rheinland-Pfalz dicht an der Landesgrenze zu Hessen waren am Mittwochabend eine Industriehalle und im Freien gelagerte Recycling- und Rohstoffe in Brand geraten. Eine große Rauchwolke stieg auf. Zwei Feuerwehrkräfte wurden leicht verletzt. Anfangs waren bis zu 650 Feuerwehrleute im Einsatz.

Ein Sprecher des Familienunternehmens Uriel Papierrohstoffe sagte am Freitag: «Zuerst hat draußen ein Müllhaufen gebrannt.» Warum, sei vorerst noch unklar. Nach dem Löschen der Glutnester wurden Brandermittler erwartet. Der Firmensprecher erklärte, es hätte alles noch schlimmer kommen können: Die Feuerwehr habe drei der vier Produktions- und Lagerhallen sowie das Verwaltungsgebäude und den Fuhrpark gerettet. Nach Angaben der Kreisverwaltung ging in der Brandnacht auch das Gerücht um, zwei nahe Geschäfte stünden ebenfalls in Flammen – was nicht gestimmt habe.

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