DSGVO – Beratungsbedarf zum Datenschutz hat sich mehr als verdoppelt

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Ein iPhone mit dem Logo von Facebook liegt auf der rot beleuchteten Tastatur eines Laptops. Foto: Lino Mirgeler/Archivbild

MAINZ. Seit der neuen Datenschutz-Grundverordnung erkundigen sich die Rheinland-Pfälzer weit häufiger nach dem Schutz ihrer persönlichen Daten als vorher.

«Die Zahl der Beratungen hat sich mehr als verdoppelt und stabilisiert sich auf diesem Niveau», sagte der Landesdatenschutzbeauftragte Dieter Kugelmann am Dienstag in Mainz. Das neue Regelwerk sei aus Sicht des Datenschutzes ein Erfolg, sagte Kugelmann. «Die Grundverordnung hat das Bewusstsein gestärkt, es ist gut, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Rechte auch wahrnehmen.»

Seit Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union am 25. Mai 2018 erhielt das Büro des Landesdatenschutzbeauftragten bis Ende des vergangenen Jahres 1031 Anfragen. In diesem Jahr seien es bisher 448 Beratungen, wobei die Behörde private Anfragen inzwischen zunehmend an externe Berater verweise, sagte Kugelmann.

531 Beschwerdeverfahren wurden seit Jahresbeginn wegen Verstößen gegen die gesetzlichen Bestimmungen eingeleitet. Im vergangenen Jahr waren es seit Inkrafttreten der DSGVO 704 Verfahren.

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