CDU: “Vier Millionen Bäumen für vier Millionen Rheinland-Pfälzer“

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MARIA LAACH. Die rheinland-pfälzische CDU fordert von der rot-gelb-grünen Landesregierung die Pflanzung von «vier Millionen Bäumen für vier Millionen Rheinland-Pfälzer». Fraktionschef Christian Baldauf sagte am Donnerstag auf einer Wiese beim Kloster Maria Laach mit Blick auf den trockenheitsgeschädigten Wald im Land, diese Aufforstung müsse «unverzüglich» geschehen. Dabei sei eine enge Abstimmung mit Förstern nötig. Der designierte Generalsekretär Gerd Schreiner ergänzte, es gebe Milliarden Bäume in Rheinland-Pfalz, aber das sei ein wichtiger symbolischer erster Schritt im Kampf gegen Waldschäden in Rheinland-Pfalz.

Auch einen landesweiten Schulwaldtag schlug die CDU Rheinland-Pfalz zum Abschluss ihrer traditionellen Klausurtagung im Sommer am Laacher See in ihrem «Beschlusspapier zur Rettung der Wälder» vor. Öffentlichkeitsarbeit zum Wald und Umweltbildung müssten intensiviert werden. Baldauf sagte, wichtig sei auch eine «fachliche Offenheit» ohne ideologische Scheuklappen für nicht heimische, aber klimaresistente Baumarten wie etwa die Douglasie.

CDU-Landeschefin und Bundesagrarministerin Julia Klöckner sprach von dramatischen Waldschäden deutschlandweit nach der extremen Dürre 2018 und der folgenden Explosion der Borkenkäferpopulation. Dabei sei der Wald ein enormer Schadstofffilter: Ohne ihn gäbe es bundesweit 14 Prozent mehr CO2-Emissionen. Klöckner forderte die Landesregierung auf, kein Bundesgeld für Wälder verfallen zu lassen.

Die Christdemokraten waren während ihrer Tagung am Laacher See, bei der es neben Klimaschutz um Soziale Medien ging, auch in den Wald gegangen und hatten sich von einem Förster informieren lassen. Baldauf betonte, Klimaschutz und Umweltpolitik seien nicht nur Angelegenheiten der Grünen, sondern auch «Schöpfungsthemen» der CDU.

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