Auto-Poser im Visier: Verkehrsminister wollen Straßenrowdys härter bestrafen

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Foto: dpa-Archiv

SAARBRÜCKEN. Die Verkehrsminister der Länder haben sich für ein härteres Vorgehen gegen die sogenannten Auto-Poser ausgesprochen. Einstimmig habe man sich für eine deutliche Erhöhung des Sanktionsniveaus für überhöhte Geschwindigkeit sowie eine Absenkung der Schwelle für Fahrverbote und den Führerschein-Entzug bei erheblichen Tempoüberschreitungen ausgesprochen, teilte Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfred Hermann (Grüne) am Donnerstag bei der Frühjahrskonferenz in Saarbrücken mit.

Begründet wurde dieser Beschluss laut Hermann damit, dass es beim aggressiven Zurschaustellen PS-starker Fahrzeuge, dem sogenannten Posing, einen dringenden Handlungsbedarf gebe.

Höhere Strafen seien auch für die Verursachung unnötigen Lärms durch die Auto-Poser erforderlich. Hermann sagte: «Wir erwarten vom Bund, dass er jetzt aktiv wird und für schärfere Sanktionen sorgt.»

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9 KOMMENTARE

  1. Wenn die Verkehrsminister schon sonst nichts auf die Beine stelllen, dann müssen halt die „Poser“ hart bekämpft werden.

  2. Ja genau ihr zwei Freunde der Nacht, post ihr mal, auch etwas dickliche können das! Oder oder oder!

  3. So gut und schön wie das erstmal klingt. Wenn sich zwei Polizisten einig sind dann haben Sie als Bürger Sachverhalte gemacht die sie nicht gemacht haben. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung.
    Wenn bereits ein schnelles Fahrzeug als Grund genommen wird den Fahrer als Poser zu bezeichen und zu behandeln dann gute Nacht. Und für alle die sich für anständige Fahrer halten, lasst nie und auch nicht ausversehen die Räder durchdrehen. Das kann schon als Posen gewertet werden.
    Diesen Leuten die Heute mit dicken Fahrzeugen in Städten posen kann man schon mit den derzeitgen Gesetzen bei kommen. Neue Gesetze führen nur zu mehr Willkür.

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