Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz für E-Tretroller

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Foto:dpa-Archiv

SAARBRÜCKEN. Die Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Saarlands Ressortchefin Anke Rehlinger (SPD), hat sich für die Zulassung von Elektro-Tretrollern stark gemacht. «Ich bin sehr dafür, die Chancen, die darin stecken, für uns als Standort in Deutschland, aber auch als Beitrag zum Klimaschutz nutzen zu können», sagte sie am Donnerstag zum Auftakt der Frühjahrskonferenz der Verkehrsminister der Länder in Saarbrücken.

Dabei dürfe man sich bei «E-Scootern» nicht von Bürokratie abschrecken lassen, sondern müsse «mutig voranschreiten». Für den Nachmittag wurde Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) zu dem zweitägigen Treffen erwartet.

Gleichzeitig sollten Aspekte der Sicherheit nicht außen vor gelassen werden, sagte Rehlinger. «Konkret: Die Frage des Mofa-Führerscheins würde ich als entbehrlich halten an dieser Stelle. Und von der Tendenz eher sagen, wir sollten versuchen, diesen Verkehr auf den Radweg zu verlagern.»

Bei der Konferenz gehe es unter anderem auch um die verbindliche Einführung von Abbiege-Assistenten für Lastwagen und darum, wie man Verkehrsräume für Radfahrer attraktiver gestalten könne. Diskutiert werden solle zudem über höhere Bußgelder für Raser, Drängler und sogenannter Auto-Poser. Rehlinger kündigte an, dass man weiter Druck auf das Bundesverkehrsministerium ausüben wolle, den Bußgeldkatalog zu überarbeiten.

3 KOMMENTARE

  1. Juhuuu noch eine Herde Verkehrsteilnehmer die die Strassenverkehrsordnung nicht kennen oder geflissentlich ignorieren.
    Das ist doch alles nur Aktionismus der nichts bringt, insbesondere in Städten die nur rudimentäre Radwegenetze haben.

  2. Ziel ist doch nur die Städte autofrei zu bekommen.
    Wenns dann so ist beklagen alle sich warum sich immer mehr Geschäfte in den Außenbezirken ansiedeln.
    Mit Parkplatz etc

    • Genau das , wer macht denn seinen Wocheneinkauf mit dem Fahrrad, das kann man fast nicht transportieren.
      Also fährt man ins Umland mit dem Wagen, Resultat Stadt autofrei und die Einzelhändler sind auch nicht zufrieden.

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