GIMBWEILER/BIRKENFELD/FREISEN. Mehr als gut drei Wochen nach der Beschädigung eines Windrads bei Gimbweiler im Kreis Birkenfeld dauern die Reparaturarbeiten an. Es habe sich herausgestellt, dass alle drei Rotorblätter beschädigt worden seien: «Die Anlage bekommt jetzt einen komplett neuen Blattsatz», sagte der Sprecher der Herstellerfirma Enercon am Dienstag auf Anfrage in Aurich.
Inzwischen seien alle Komponenten demontiert und die notwendigen Ersatzteile bestellt. Wann diese eintreffen und das Windrad den Betrieb wieder aufnehmen könne, sei noch unklar. Es werde vermutlich noch einige Wochen dauern.
Bei heftigem Sturm war am 4. März ein Rotorblatt des Windrads beschädigt worden; Teile davon wehten auf die nahe A62. Verletzt wurde niemand. Die Untersuchung des Vorfalls sei noch nicht abgeschlossen, sagte der Sprecher. Das Unternehmen gehe aber weiter stark davon aus, dass ein Blitzeinschlag den Schaden verursacht habe.
Das Windrad hat eine Nabenhöhe von 138 Metern und 82 Meter Rotordurchmesser. Ein Rotorblatt ist nach Angaben des Herstellers etwa 38 Meter lang.















