Eltern mit Smartphone? Kinder sprechen weniger!

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MAINZ (dpa/lrs). Starren Eltern ständig auf ihr Smartphone, kann das nach Ansicht des Bundesverbands für Logopädie den Spracherwerb der Kinder negativ beeinflussen.

Sprachfähigkeit entwickele sich im und durch den Dialog mit anderen, sagte die Präsidentin des Verbandes, Dietlinde Schrey-Dern, der Deutschen Presse-Agentur. «Dabei können die neuen digitalen Medien durchaus stören, wenn dadurch die notwendige Kommunikation unterbunden oder stark reduziert wird.» Rund 1000 Logopäden treffen sich von heute an bis Samstag in Mainz zu ihrem Jahreskongress.

Warte ein Vater zum Beispiel mit seinem Sohn an einer Bushalte, sollte er dem Kind erklären, was um sie herum passiere. Etwa: Da kommt der Bus, wir können einsteigen. «Wenn er stattdessen nur mit seinem Handy beschäftigt ist, fehlen solche Dialoge. Dies wirkt sich auf den Wortschatz des Kindes ebenso negativ aus wie auf seine sprachliche Entwicklung insgesamt», sagte Schrey-Dern. Je mehr gesprochen werde, desto besser entwickele sich die Sprache von gesunden Kindern.

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